Bewerbungsflyer – wirklich sinnvoll?

Ein gut gemachter Bewerbungsflyer macht schon etwas her. Nicht nur, dass er das Auge anspricht – die Informationen, die der Personaler braucht, sind schnell auffindbar. Ebenso braucht so ein Bewerbungsflyer kaum Platz – anders als eine ganze Bewerbungsmappe.

Doch sind Bewerbungsflyer nun die neue Art sich zu bewerben?

Bestimmt nicht! Die „normale“ Bewerbungsmappe – auch wenn sie heute häufig online versendet wird – hat dadurch nicht ausgedient. Denn so ein Bewerbungsflyer hat zwar viele Vorteile – aber eben auch genügend Nachteile.

Vorallem aber sollte man wissen, wie und wo so ein Bewerbungsflyer gut wirkt.

Deshalb einen Schritt nach dem anderen. 🙂

 

Bewerbungsflyer – so schaut er aus

Bewerbungsflyer



Bewerbungsflyer

 
Ein Bewerbungsflyer ist ein Blatt in Querformat, dass – wie andere Flyer auch – in drei Abschnitte gefalten wird. Da du hier sehr wenig Platz hast, musst du dich auf das Wesentliche beschränken.

 

Bewerbungsflyer richtig drucken & falten

Zuerst druckst du bitte die erste Seite des Bewerbungsflyers aus – danach die zweite Seite auf die Rückseite. Beim ersten Versuch würde ich noch kein besonderes Papier nehmen, da du erst einmal versuchen musst, beide Kopien in die richtige Richtung zu bekommen 🙂 .

Ich sprech da aus Erfahrung. 🙁

 
Wenn der Bewerbungsflyer dann vor dir liegt (2. Seite nach oben – so dass du ihn lesen kannst), faltest du zuerst die rechte Seite nach innen – danach die linke Seite oben drüber. Somit sollte jetzt das Bild als Front zu sehen sein – als Rückseite hast du „Mein Profil„.

 

Das Muster oben zum Download

 

– Bewerbungsflyer –

 

Du kannst den Bewerbungsflyer dann natürlich nach deinen Vorstellungen verändern. Egal, ob du lieber eine andere Hintergrundfarbe haben magst (natürlich kannst du ihn auch ganz in weiß ausdrucken und dafür gleich farbiges Papier nehmen) oder die Spalten anders gestalten magst.

 

Dieses Muster ist eher als Anregung gedacht – bitte die eigene Note noch einbringen.

 

Doch wann setze ich so einen Bewerbungsflyer ein?

Anton Porsche / pixelio.de

Anton Porsche / pixelio.de

Ein Bewerbungsflyer ersetzt keine Standard-Bewerbung. Also bitte nicht auf die Idee kommen, auf Stellenangebote diesen Flyer zu schicken. 🙂

So eine richtig gute gemachte Bewerbung braucht Zeit und kostet Nerven – einen Bewerbungsflyer erstellst du nur einmal und vervielfältigst ihn dann. Ich würde ihn so nutzen, wie man Werbeflyer auch nutzt: Um die breite Masse zu erreichen.

Auf Bewerbermessen oder auch als Initiativbewerbung, die du dann aber bitte persönlich abgibst. So alla: Ich kam hier gerade vorbei und kann mir super vorstellen, hier zu arbeiten.

Das kann gerade im Gastgewerbe gut ankommen – wenn du dann noch „ganz zufällig“ so einen Bewerbungsflyer aus der Tasche ziehst, macht das bestimmt einen guten Eindruck.

 

No-Go’s in Sachen Bewerbungsflyer

Was NICHT mit Bewerbungsflyern geht:

  • Bewerbungsflyer werden NICHT als Ersatz für eine vollständige Bewerbung verschickt
  • Bewerbungsflyer bitte auch nicht ungefragt in die Briefkästen der Wunschunternehmen stecken
  • Bewerbungsflyer bitte NICHT wiederverwenden
  • keine Bewerbungsflyer (unverändert) aus dem Internet verwenden
  • Vergesst um Himmelwillen eure Kontaktdaten nicht!

 

Fazit:
Wer sich unbedingt so einen Bewerbungsflyer zulegen mag, der darf das gerne tun. Das Wundermittel ist er nicht. Eine richtige Bewerbung kostet Zeit und Nerven. Wenn man sich das mit diesen Bewerbungsflyern einfacher machen will, dann nur zu. Es würde mich nur interessieren, ob wirklich schon mal jemand einen Job dadurch bekommen hat.

 

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