BIC, IBAN und SEPA: Fragen und Antworten

Nun kommen sie also bald – auch wenn die Einführung nochmals um ein paar Monate verschoben wurde, im Sommer wird es wohl dann doch ernst.

Thorben Wengert / pixelio.de

Thorben Wengert / pixelio.de

Dann lösen IBAN, BIC und SEPA unsere normalen Kontonummern und Bankleitzahlen ab – zumindest in der Geschäftswelt, denn Privatkunden haben noch ein paar Tage länger Zeit.

Doch was ist eine IBAN? Was ein BIC? Und wer die SEPA?

Ok, ersteinmal ganz langsam. 🙂

SEPA ist ein Zahlungsraum, zu dem sich (momentan) 33 Länder zusammengeschlossen haben.

BIC ist die Abkürzung von Bank Indentifier Code und stellt den Code dar, damit man jede Bank unterscheiden kann (kann man somit mit der jetztigen BLZ vergleichen)

Die IBAN ist die neue Kontonummer – leider um einiges länger. Denn hier wurde die ehemalige Kontonummer mit der ehemaligen BLZ zusammengefasst – davor noch ein DE für Deutschland, dazu noch eine Prüfzahl. Bei uns in Deutschland hat die IBAN 22 Stellen, so kann es vorkommen, dass man bei kurzen Kontonummern noch einige Nullen dazwischen findet.

Andere Länder – andere Längen
Die IBAN kann in anderen Ländern aber auch länger sein – diese langen Ziffern auswendig zu können, ist somit fast unmöglich.

Warum gibt es jetzt diese Umstellung?
Es soll damit einfach nur noch eine Überweisungsart geben. Denn wer ins Ausland überwiesen hat, musste sich schon lange mit BIC und IBAN auseinander setzen. Somit braucht man bald nur noch ein Verfahren – und muss nicht immer zwischen deutschen Überweisungen und ausländischen unterscheiden.

Was muss man nun beachten?
Die neuen Daten findet man bei den meisten Unternehmern schon lange auf Rechnungen, Schreiben, ect. Wer dies noch nicht getan hat, sollte es schnellstmöglich nachholen. Ebenfalls braucht es Änderungen bei den Lastschriften – hier benötigt man nun ein sogenanntes SEPA-Lastschriftmandat.

Dieses bekommt man bei seiner Bank.

Man sollte sich nicht davon irritieren lassen, dass es zwei verschiedene Arten gibt. Das SEPA-Basislastschriftmandat und das SEPA-Firmenlastschriftmandat. In den meisten Fällen ist das Basislastschriftmandat ausreichend – das Firmenlastschriftmandat ist ein zusätzliches Angebot, dass von wenigen Firmen nur benötigt wird.

Was ist mit Daueraufträgen, erteilten Einzugermächtigungen, ect.?
Daueraufträge ändert die Bank automatisch um – hier braucht man nichts zu tun. Ebenfalls werden Einzugsermächtigungen vom ermächtigten Unternehmen geändert. Darüber gibt es eine Mitteilung, diese sollte man nochmal überprüfen.

 

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