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Archiv für die 'Gedanken zur Selbständigkeit' Kategorie

Seriös und legal Geld verdienen

Donnerstag 21. Januar 2010 von admin

Viele Angebote um Geld zu verdienen, sind leider nicht legal. Gerade wenn man vorher Geld bezahlen soll, ist vorsichtig geboten.

 

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Mutter und Unternehmerin

Montag 2. März 2009 von admin

Ich bin selbständig - und ich bin Mutter.

Das bringt meine Umwelt häufig zum Stutzen - wie? Vernachlässigst du deine Kinder? Das Wort Rabenmutter verkneifen sich dann doch noch einige rechtzeitig.

Ja, ich arbeite - und das nach der Geburt meiner Tochter gleich nach 8 Wochen wieder. Und nein - ich bin keine Rabenmutter.

Männer werden so etwas nie gefragt. Immer versucht die Umwelt uns Frauen ein schlechtes Gewissen einzureden, wenn wir versuchen, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Dabei haben wir es doch sowieso schon viel schwerer als Männer.

Deshalb an mein Rat an alle selbständigen Mütter: lasst die Leute reden - und macht euer Ding. Klar, ist es schön, wenn Mama den ganzen Tag mit dem Kleinen rumspielen kann. Doch manchmal geht das einfach nicht. Aus welchen Gründen auch immer. Warum sollten wir Mütter uns da rechtfertigen müssen? Ist es nicht egal, warum wir uns wieder dazu entschieden haben, zu arbeiten?

Es gibt soviele Gründe, wie Mütter, die arbeiten. In der Gesellschaft ist nur ein Grund halbwegs anerkannt: das Geld reicht sonst nicht. Oh - naja, klar - dann musst du ja wieder arbeiten gehen.

Sollte es euch nun so gehen, wie mir (auch wir können das Geld gut brauchen - aber das ist nicht der Hauptgrund), ich gehe wieder arbeiten, weil mir meine Arbeit Spaß macht. Weil ich das Gefühl brauche, das mir die Arbeit gibt. Weil ich meine Kollegen, Kunden und Bekannten vermissen würde.

Höre ich da nicht schon irgendwo: Warum hast du dann noch ein Kind bekommen?

Hat das schon einmal jemand einen Vater gefragt, der nach der Geburt seines Kindes wieder auf die Arbeit ging? Hat sich schon einmal ein Mann rechtfertigen müssen, dass er nicht 24 Stunden am Tag bei seinem Kind ist / sein kann?

Nein, es ist nicht selbstsüchtig oder gleichgültig, sein weiteres berufliches Fortkommen im Blick zu haben.

Ich liebe mein Leben, so wie es ist. Auch wenn es um einiges stressiger ist, als wenn ich mich auf Nur-Mutter-sein konzentriert hätte. Ich bräuchte nicht so jonglieren mit der Zeit, den Terminen und meinen Kindern. Aber ich wäre auch nicht mehr ich!

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Arbeiten und doch Mutter sein

Montag 2. März 2009 von admin

Ich habe mich vor vier Jahren (als mein Kleiner fast 3 Jahre alt war) begonnen, mich wieder zu bewerben. Als gelernte Bürokauffrau - mit über 10 Jahren Berufserfahrung in verschiedenen Bereichen - dazu noch einige Weiterbildungen, da müsste sich doch halbtags oder auf 400-Euro-Basis etwas finden lassen, so meine Überlegung.

Über ein halbes Jahr habe ich Bewerbungen geschrieben (irgendwo bei 100 habe ich aufgehört zu zählen), ich habe mich auf alles, was halbwegs in die Richtung Büro ging beworben - am Ende auch auf Hilfsjobs, ect. Oft wurde ich nicht zu Vorstellungsgesprächen eingeladen - und wenn doch, merkte ich bald, warum mich so wenige einluden: meine 2 Söhne im Alter von 4 und 2 Jahren.

Gleich nach dem Stellenspezifischen kam dann die alles entscheidende Frage: Wer betreut denn Ihre Kinder, wenn Sie arbeiten? Ja, die gehen doch in den Kindergarten. Beim ersten Mal dachte ich mir noch gar nichts bei dieser Frage. War doch alles geklärt - normalerweise besuchen meinen zwei Spatzen bis 14 Uhr den Kiga, falls sie einmal krank oder der Kiga zu sein sollte, würde sie eine Nachbarin nehmen. Alles schon geklärt.

Genauso beantwortete ich auch die Frage - doch am Gesicht meines Gegenübers merkte ich bald, das er mit dieser Antwort nicht zufrieden war. Doch was sollte ich denn machen? Darum habe ich mich doch um einen Halbtagsarbeitsplatz bzw. eine 400-Euro-Arbeit beworben, weil ich zwei kleine Kinder habe. Natürlich habe ich das so deutlich nicht gesagt.

Am Ende wurde wieder nichts aus der Arbeit - irgendjemand war unter den Bewerbern immer dabei, der keine kleinen Kinder hatte. Eine Frau Ende Vierzig - deren Kinder schon groß waren und die nur zum Spaß arbeiten wollte. Nein, nichts gegen Frauen Ende Vierzig - nicht mehr so lange, und ich bin selbst einer dieser Frauen. Die Arbeitgeber haben mich dabei gerärgert.

Ich hätte gerne wieder gearbeitet - doch vorallem hätten wir das Geld gut brauchen können.

Nach über 6 Monaten Suche, habe ich dann beschlossen, mich selbständig zu machen - mehr aus der Not heraus, als aus dem Willen, etwas Eigenes zu haben.

Heute möchte ich mich bei allen Arbeitgebern, die mich nicht genommen haben, bedanken! Etwas besseres als meine Selbständigkeit konnte mir, meiner Familie und unseren Finanzen nicht passieren.

Als Chefin achte ich nun darauf, dass ich Frauen mit Kindern einstelle. Davon habe ich nicht nur ein gutes Gewissen - sondern vorallem motivierte und streßresistente Mitarbeiterinnen.

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Frauen und die Selbständigkeit

Montag 2. März 2009 von admin

Wenn Frauen sich überhaupt trauen, eine eigene Firma zu gründen, dann meist gleich mit dem Zusatz “Nebeneinnahme” “Kleinbetrieb” “Ein-Mann-Betrieb” … die meisten Frauen reden ihre Selbständigkeit klein - oder sie reden gar nicht darüber.

So habe ich das gemacht.

Ich habe niemanden von meiner Selbständigkeit erzählt. Es würde wohl sowieso kaum jemanden interessieren, was ich so innerhalb meiner vier Wände fabriziere. Selbst heute - wo es echt klasse läuft - erzähle ich nur auf nachfragen, was ich so genau tu.

Denn etwas habe ich in der Zeit meiner Selbständigkeit dazu gelernt: alles, was die Leute nicht verstehen, kann nicht funktionieren - kann nicht gut gehen. Oder falls es doch funktioniert, muss man da irgendwas faules drehen.

Klar, wenn frau sich als Ärztin oder einen anderen “anerkannten” Beruf selbständig macht, ist das wieder etwas anderes. Doch wenn frau sich traut, andere Wege zu gehen - dann lieber im geheimen.

Unseren Nachbarn ist erst aufgefallen, dass bei uns “irgenwas nicht stimmt”, als wir für unsere kleine Tochter jemand eingestellt haben. Allerdings - auf die Idee, dass ich arbeiten könnte, ist keiner gekommen.

Auch bei Herstellern, Lieferanten oder Banken hat eine “Mama-macht-sich-selbständig-Firma” schlechte Karten. Das habe ich oft genug erlebt. Als ich noch meinen Spielzeug-Shop hatte - und mit neuen Herstellern verhandelt habe… das war jedesmal das Gleiche. Keiner hat es mir zugetraut - einen Kredit hätte ich sowieso nicht bekommen.

Klar, wird es genug “Mamas” geben, die wieder aufgeben - aber es gibt auch genug Frauen mit Power. Dabei ist es unwichtig, ob mit oder ohne Kind(er)!

Deshalb meine Nachricht an Euch:

  • Lasst es euch nicht kleinreden!
  • Ihr macht etwas großes!
  • Es kann etwas wunderbares, einzigartiges werden!


Am Besten ihr lest die Existenzgründungstipps durch - und beherzigt sie.

Eure Birgit Lorz

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