
Die letzten zehn Jahre waren vermutlich die schwersten und gleichzeitig die schönsten meines Lebens. Ich habe meine Mutter beerdigt, meine beste Freundin verloren, und mein Mann ist und bleibt krank. Das ist die dunkle Seite dieses Jahrzehnts. Und doch gab es so viel Licht, dass es selbst in diese Schatten hineingeleuchtet hat.
Wenn ich heute, rund um den Weltfrauentag am 8. März, auf die #10yearchallenge blicke – also auf den Vergleich zwischen 2016 und 2026 – dann sehe ich nicht nur zwei Fotos. Ich sehe Entwicklungen. Entscheidungen. Mut. Wachstum.
Privat sind meine vier Kinder zu großartigen jungen Menschen herangewachsen. Unser Haus ist ein gutes Stück weiter renoviert, auch wenn wir noch nicht am Ziel sind. Meine kleine, aber feine, Phalene-Zucht ist schon in der dritten Generation und aus meinem Hobby Brettspiele wurde ein eigener Blog. Doch in diesem Artikel möchte ich bewusst den beruflichen Teil dieser zehn Jahre betrachten: meine Fortschritte, meine Erkenntnisse und meine Veränderungen rund um Bloggen, SEO und mein Business.
Denn Weltfrauentag bedeutet für mich nicht nur Gleichberechtigung im Großen sondern auch die Frage:
Wer war ich vor zehn Jahren? Und wer bin ich heute geworden?
Und wenn du magst, mach doch mit: Schau auf deine eigenen zehn Jahre zurück – was hat sich bei dir verändert?
Inhaltsverzeichnis
1. Ich habe aufgehört zu warten und angefangen zu verkaufen!
2016 war ich angestellt, SEO & technische Bloggerin – und mein eigener Blog war ein reines Hobby. Ich habe ihn geliebt. Aber Geld verdienen? Das sollte „irgendwann“ über Werbung passieren. Ganz passiv. Ganz entspannt. Ohne sichtbar zu werden. Ohne Coachings. Ohne Dienstleistungen.
Die Idee, mein Wissen aktiv zu verkaufen, war für mich damals keine Option. Ich wollte nicht beraten. Nicht coachen. Nicht „verkaufen“.
2022 kam der ehrliche Moment: So bleibt das immer ein Hobby. Punkt.
Also habe ich umgedacht. Ich habe mein Know-how nicht länger versteckt, sondern angefangen, Dienstleistungen und Coachings rund um Bloggen und SEO anzubieten. Die ersten zwei Jahre waren zäh. Kaum Verkäufe. Viel Lernen. Viel Dranbleiben.
Seit Mitte 2025 läuft es spürbar an.
Und genau das verbinde ich heute mit dem Weltfrauentag: Nicht darauf zu warten, dass etwas „von allein“ passiert. Sondern Verantwortung für den eigenen wirtschaftlichen Erfolg zu übernehmen. Sichtbar zu werden. Den eigenen Wert anzuerkennen.
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2. Ich verkaufe Wissen statt nur Zeit
Wenn ich 2016 mal etwas verkauft habe, war es oft noch stundenbasiert: Stunden zählen, Fahrzeiten nicht mitgerechnet, jedes kleine Projekt eine Jonglieraktion zwischen Kunden und Familie. Mein Blog? Weiterhin Hobby. Mein Wissen? Kaum monetarisiert.
Heute hat sich mein Business grundlegend verändert. Ich biete nach wie vor Dienstleistungen an, aber meist nach klaren Festpreisen: Eine Unterseite überarbeite ich so, dass sie SEO- und Leser-tauglich ist – und berechne sie pro Seite, nicht pro Stunde. Auch meine Kurse und Coachings, wie mein neues „Blogartikel-Sprint“-Coaching, werden später als Festpreis angeboten, egal ob 1:1 oder in Gruppen.
Das gibt mir Freiheit – die Freiheit, meine Energie auf die Qualität meiner Arbeit zu konzentrieren, anstatt auf die Uhr zu starren. Und es sorgt dafür, dass mein Wert für die Kunden sichtbar und spürbar wird. Wissen verkaufen statt Zeit tauschen – das ist ein Moment, der für mich stark mit Selbstermächtigung zu tun hat.
3. Ich habe mich getraut, Angebote zu erstellen (auch wenn sie niemand gekauft hat)
Einen Gewerbeschein habe ich schon seit 2002. Formal war ich also lange selbständig. Aber echte, regelmäßige Einnahmen? Fehlanzeige.
2023 habe ich etwas getan, das sich für mich größer anfühlte als es von außen vielleicht wirkt:
Ich habe drei konkrete Angebote erstellt. Sichtbar. Mit Preis. Mit klarer Positionierung.
Und dann?
Hat sie bis 2025 niemand gekauft.
Früher hätte ich das wahrscheinlich als Beweis genommen, dass es „nicht funktioniert“. Stattdessen habe ich es als Lernphase gesehen. Ich bin drangeblieben. Habe geschärft, angepasst, weitergemacht.
Seit Mitte 2025 kommen die ersten Buchungen regelmäßig.
Was sich verändert hat, ist nicht nur mein Umsatz – sondern mein Mindset. Ich war nicht mehr die Bloggerin mit Gewerbeschein. Ich war Unternehmerin.
Und das ist für mich ein sehr weiblicher Moment von Selbstermächtigung: Nicht aufzuhören, nur weil es nicht sofort Applaus gibt.
Drei meiner Angebote, die du bei mir kaufen kannst:
4. Heute kenne ich (meistens) meinen Wert
2016 habe ich mich gefreut, wenn mir jemand 45 € pro Stunde angeboten hat. Wirklich gefreut. Ich war dankbar, überhaupt gefragt zu werden.
Heute liegt mein Stundensatz bei 90 € oder mehr – je nach Dienstleistung.
Und trotzdem: Dieser Impuls, mich unter Wert zu verkaufen, ist nicht komplett verschwunden. Er klopft noch an. Leise. Hartnäckig.
Der Unterschied ist nur: Ich glaube ihm nicht mehr.
Ich weiß heute fachlich ganz klar, was ich kann. Ich weiß, welche Erfahrung ich mitbringe. Ich weiß, welchen Mehrwert meine Kunden bekommen. Und ich weiß auch, dass Kompetenz nicht bedeutet, alles zu können.
Genau hier sehe ich ein Thema, das viele Frauen betrifft:
Wir warten oft, bis wir uns zu 120 % sicher fühlen. Während männliche Kollegen längst anbieten, verkaufen, Preise setzen – obwohl sie auch nicht alles können.
Der Weltfrauentag erinnert mich deshalb daran: Es geht nicht darum, perfekt zu sein. Es geht darum, sich selbst ernst zu nehmen. Und den eigenen Wert nicht kleiner zu rechnen, als er ist.
Meine Kunden wissen das zu schätzen:
5. Ich habe meine Arbeitszeit zurückerobert und investiere sie jetzt in mein Business
2016 war mein Alltag geprägt von einem 30-Stunden-Angestelltenjob – und nebenbei vier kleine Kinder. Mein Blog? Kam fast gar nicht vor. Zeit fürs eigene Business? Kaum vorhanden.
2026 sieht das komplett anders aus. Meine Kinder sind groß (16–26 Jahre), mein Mann ist in Rente und übernimmt den Großteil der Hausarbeit. Ich kann jede freie Minute fast ausschließlich in meine Selbstständigkeit investieren.
Diese Veränderung hat mir nicht nur mehr Produktivität ermöglicht, sondern auch die Freiheit, mich voll auf das zu konzentrieren, was mir wirklich wichtig ist: mein Wissen weiterzugeben, mein Business auszubauen und Menschen zu unterstützen.
Für mich ist das ein echter Weltfrauentags-Moment: Grenzen setzen, Prioritäten wählen und die eigene Lebenszeit so gestalten, dass sie den eigenen Zielen dient.
Gerade plane ich einen Blog-Summit und mein nächstes Angebot …. ich habe soviele Ideen, wie ich Bloggerinnen helfen kann, gefunden und gebucht zu werden. Stay tuned!

6. Ich habe Mut gezeigt und mich sichtbar gemacht
2025 habe ich meinen allerersten Live-Workshop gehalten. Obwohl ich bereits viele Online-Workshops durchgeführt hatte, war der Schritt zu einem echten Live-Event riesig. Am Abend vorher klopfte mir das Herz bis zum Hals.
Doch am Ende waren alle Teilnehmerinnen begeistert, haben viel mitgenommen – und der Workshop war ein voller Erfolg. Dieser Moment hat mir gezeigt: Mut zahlt sich aus. Neue Wege zu gehen, auch wenn sie zunächst beängstigend wirken, eröffnet ungeahnte Chancen.
Ebenso stolz macht mich meine stetig wachsende Newsletter-Liste. Vor einem Jahr hätte ich mir nicht vorstellen können, dass es tatsächlich Frauen gibt, die meine Mails regelmäßig lesen und sich jedes Mal darauf freuen. Sichtbarkeit bedeutet nicht nur, gesehen zu werden, sondern auch Vertrauen und Verbindung zu schaffen – und genau das ist mir in den letzten Jahren gelungen.
Der Weltfrauentag erinnert mich daran: Sich zu zeigen, Neues auszuprobieren und eigene Ideen mutig umzusetzen, ist ein kraftvoller Schritt in Richtung Selbstbestimmung und Empowerment.
7. Ich setze klare Grenzen und schaffe Raum für mein Business
Grenzen zu setzen war für mich lange eine Herausforderung. Früher musste ich ständig jonglieren: Angestelltenjob, Familie, Blog – alles gleichzeitig. Heute sieht mein Alltag deutlich klarer aus. An den Tagen, an denen ich nicht angestellt arbeite, starte ich um 9 Uhr in mein eigenes Büro. Ausnahmen bestätigen die Regel, aber insgesamt halten sich diese Strukturen sehr gut – und kaum jemand stört mich.
Diese Klarheit gibt mir Freiheit: Ich kann mich voll auf mein Business konzentrieren, kreative Ideen umsetzen und gleichzeitig Zeit für mich selbst genießen. Die Erfahrung zeigt mir: Grenzen zu setzen bedeutet nicht, anderen etwas vorzuenthalten, sondern Verantwortung für die eigene Energie und die eigenen Prioritäten zu übernehmen.
Am Weltfrauentag wird mir bewusst, wie wichtig es ist, eigene Räume zu schaffen – sei es für Arbeit, Kreativität oder Erholung. Sich selbst ernst zu nehmen und klare Linien zu ziehen, ist ein entscheidender Schritt zu Selbstbestimmung und Selbstermächtigung.
8. Ich habe meinen Blog Kleopas aufgebaut
2016 gab es Kleopas noch gar nicht. Am 16. September 2020 habe ich den ersten Artikel veröffentlicht – und heute verzeichnet der Blog jeden Monat zwischen 10.000 und 20.000 Besucherinnen und Besucher.
Auf Kleopas schreibe ich über Brettspiele und Kartenspiele, die ich selbst spiele. Dadurch kann ich Informationen und Erfahrungen weitergeben, die auf anderen Webseiten nicht zu finden sind. Für mich persönlich ist das ein Traum: Mein großes Hobby mit meiner Leidenschaft fürs Bloggen zu verbinden und gleichzeitig Menschen zu erreichen, die sich für dieselben Themen interessieren.
Auch wenn es „nur“ Brettspiele sind – der Blog zeigt mir: Man kann mit Dingen, die einem Spaß machen, Wirkung entfalten. Inhalte schaffen, die andere inspirieren, helfen und Freude bereiten, ist für mich ein kleiner, aber wichtiger Beitrag zur Selbstermächtigung.
Und das passt perfekt zum Weltfrauentag: Sich sichtbar machen, eigene Ideen teilen und dabei etwas bewirken – das ist Empowerment auf die persönliche Art.

9. Ich rede und schreibe heute über Themen, die für mich 2016 undenkbar gewesen wären
Vor zehn Jahren hätte ich mir nicht vorstellen können, öffentlich über manche Themen zu sprechen. Heute tue ich es ganz bewusst: Ich lebe vegan und teile meine Erfahrungen, ich schreibe über meine Hundezucht – immer mit dem Bewusstsein, dass es genug Tiere im Tierheim gibt – und ich beziehe klar Stellung gegen Rechts.
Diese Themen liegen mir am Herzen und spiegeln meine Werte wider. Sie zeigen: Sichtbar zu sein bedeutet nicht nur, Erfolge zu teilen, sondern auch Haltung zu zeigen und für das einzustehen, was einem wichtig ist.
Für mich ist das ein starkes Zeichen von Selbstbestimmung. Ich entscheide, worüber ich rede und schreibe, welche Themen ich auf meine Weise beleuchte – und ich lasse mich dabei nicht von Erwartungen, Normen oder gesellschaftlichen Zwängen bremsen.
Am Weltfrauentag wird mir bewusst: Mutig die eigene Stimme zu erheben und Haltung zu zeigen, ist ein zentraler Teil von Empowerment.
10. Ich teile meine Kraft bewusst ein und sorge für mich selbst
Mit den Jahren habe ich gelernt: Meine Energie ist nicht unendlich. Stress, laute Geräusche und lange Phasen voller Konzentration fordern mich mehr als früher – da merke ich schnell, wann meine Kräfte nachlassen.
Deshalb setze ich heute klare Prioritäten. Meine Kinder haben immer Vorrang. Im Business stehen meine Kundinnen und Kunden an erster Stelle. Danach erledige ich, was mir gerade leicht von der Hand geht – ohne mich selbst zu überfordern.
Um wieder aufzutanken, gönne ich mir bewusst Ausgleich: Ich spiele, spiele und spiele – am liebsten täglich – oder gehe mit meinen Hunden spazieren. Diese kleinen Routinen helfen mir, meine Energie zu bewahren und langfristig leistungsfähig zu bleiben.
Der Weltfrauentag erinnert mich daran, wie wichtig Selbstfürsorge ist: Viele Frauen übernehmen automatisch Aufgaben, die sonst niemand macht – oft bis zur Erschöpfung. Selbstermächtigung bedeutet für mich auch, bewusst meine Kraft einzuteilen, Grenzen zu ziehen und mir selbst den gleichen Wert und Respekt zu geben, den ich anderen entgegenbringe.

Fazit: 10 Jahre Veränderung – und ein Blick nach vorn
Wenn ich auf die letzten zehn Jahre zurückblicke, bin ich stolz auf alles, was ich gewagt, aufgebaut und verändert habe: Vom Blog-Hobby zum Business, vom stillen Mitlesen zum Mut, Haltung zu zeigen, bis hin zu klaren Grenzen und Selbstfürsorge.
Und jetzt blicke ich nach vorn: In den nächsten 12 Monaten möchte ich weiter wachsen – neue Angebote testen, noch mehr Menschen erreichen und gleichzeitig meine Kraft bewusst einteilen, um Freude, Fokus und Energie zu bewahren.

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