Monatsrückblick Oktober 2026: Der Monat, in dem ich 2027 überholt habe

Titelbild mit der Aufschrift: Monatsrückblick Oktober 2026: Der Monat, in dem ich 2027 überholt habe
Als Bild: Menschenmenge vor der  Messehalle derSpiel in Essen, die auf ihren Einlass wartet

Als mein Mentor mir vor einigen Jahren vorschlug, Rückblicke zu schreiben, fand ich das total nutzlos. Wen interessieren die denn schon?

Also schrieb ich im April und Mai 2024 mal zwei und ließ es dann wieder eine ganze Weile bleiben. Irgendwann Ende des Sommers 2024 bin ich über meinen April-Rückblick gestolpert und war fasziniert:

„So viel hab ich in der Zwischenzeit schon geschafft? Solche Fortschritte in so kurzer Zeit?“

Meine Bedenken, dass es einfach nicht vorwärtsgeht (vielleicht kennst du die auch), waren widerlegt.

Deshalb schreibe ich seit Herbst 2024 regelmäßig Rückblicke. Aus ziemlich egoistischen Gründen: Ich will meine Fortschritte sichtbar machen. Vor allem für mich. Aber natürlich nehme ich dich und alle anderen Leser meines Blogs gern mit.

Zwei Beispiele, die super zum Oktober 2026 passen:

Oktober 2024
Ich hab an meinen Blogs geschraubt, sie schneller gemacht und mein erstes kleines Angebot rund um WordPress-Sicherheit geschnürt. Mein allererster Adventskalender war in Planung und hat mich ziemlich überfordert. Am Ende saßen 48 Leser vor den Türchen.

Und heute? Heute schraube ich nicht mehr an Plugins, sondern an Sichtbarkeit. Ich organisiere meinen eigenen Summit mit 21 Frauen und hab vier Frauen durch ihren ersten eigenen Adventskalender geführt.

Oktober 2025
Da ging’s schon aufwärts. Merry Blog-mas lief zum zweiten Mal, diesmal mit Plan und 75 Lesern. Beim Geschenke-Summit von Linda war ich als eine von über 70 Frauen mit einem Geschenk dabei. Und mein Spieleblog Kleopas hat zum ersten Mal Umsatz gebracht.

Aber heute ist es noch besser. Letztes Jahr war ich Gast auf einem fremden Summit, dieses Jahr bin ich Gastgeberin auf meinem eigenen. Letztes Jahr hab ich einen Adventskalender gemacht, dieses Jahr hab ich einen Sprint verkauft und anderen gezeigt, wie’s geht. Und für Merry Blog-mas haben sich schon 25 Leser eingetragen, bevor die Werbung überhaupt losgeht. Mein Ziel: dreistellig.

Muss ich noch mehr sagen? Ich liebe meine Monatsrückblicke.

Mein Adventskalender-Sprint: vier Mittwoche, vier Frauen, ein Ziel

Der Sprint war eine echte Kurzschlussaktion. Ich mach doch eh meinen Adventskalender, warum nehm ich nicht noch ein paar Leser aus meiner Liste mit? Gedacht, gemacht. Vier, fünf Tage vorher hab ich ihn im Newsletter verkündet und mich riesig gefreut, dass sich wirklich vier Teilnehmerinnen gefunden haben. Einfach um zu schauen, was wir gemeinsam auf die Beine stellen.

So sahen unsere Mittwoche aus:

  • Erster Mittwoch:
    Thema finden, Titel überlegen und die 24 Türchen grob verplanen.
  • Zweiter Mittwoch:
    Anmeldeseite, Fast-geschafft-Seite und Hurra-Seite bauen, dazu Gruppe, Formular und Double-Opt-in im Newsletter-Programm.
  • Dritter Mittwoch:
    Die Mails planen, mit Betreff, Vorschauzeile, Abschiedsgruß und festem Footer.
  • Vierter Mittwoch:
    Kommt Anfang November. Da geht’s ans Bewerben.

Mein Lieblingsmoment? Ausgerechnet ein Technik-Drama.

Bei einer Teilnehmerin wollte die Weiterleitung auf ihre Fast-geschafft-Seite einfach nicht klappen. Wir saßen bestimmt eine halbe Stunde dran. Es hat doch alles funktioniert! Ich hab schon überlegt, ob mein Generator einen Fehler hat.

Und dann?
Sie hatte das Feld für die Fast-geschafft-Seite im Generator einfach nicht ausgefüllt. Hätte man eher drauf kommen können, wenn man Birgit heißt. Bin ich aber nicht. Jetzt läuft ihr Adventskalender, man kann sich eintragen, und er ist wunderschön geworden.

Die größte Herausforderung für mich war, meine Ideen zu zügeln. Ich hab so viele davon!

Aber es muss für die Bloggerinnen ja auch umsetzbar sein. Nach vier Wochen sollen nicht alle 24 Türchen gefüllt sein, aber die Struktur soll stehen, sodass sie ohne mich weitermachen können. Und ich frag mich jedes Mal: Ist das jetzt too much?

Beeindruckt hat mich, wie unvoreingenommen die vier an alles rangegangen sind. Ich sag immer, es sind nur Vorschläge, macht, was ihr wollt, Hauptsache, euer Adventskalender steht am Schluss. Und dann hat eine Teilnehmerin mein Design mit Claude noch aufgehübscht. Das sah richtig toll aus.

Meine Highlights aus dem Sprint

Der Adventskalender-Generator. Den find ich total klasse, weil ihn jeder nutzen kann, egal ob er mit KI arbeitet oder nicht. Du bekommst eine tolle Anmeldeseite hin, ohne ein i-Tüpfelchen KI beherrschen zu müssen.

26 Werbemöglichkeiten. Die haben mich selbst überrascht. Ich war sowas von platt, als ich gemerkt hab, dass es 26 sind. Und mit der Hälfte davon bewirbst du eigentlich jeden Newsletter. Klar hab ich mich gefragt, ob das nicht zu viel ist. Jede sucht sich einfach raus, was ihr liegt und wo sie eh schon unterwegs ist.

Die Sammelseite. Dort kann sich jeder mit seinem Adventskalender eintragen. Klar ist sie dieses Jahr noch klein, so was muss sich erst rumsprechen. Wenn wir zweistellig werden, freu ich mich. Für nächstes Jahr schweben mir 30 oder 40 Adventskalender vor.

Ab 1. Dezember

Fünf Adventskalender aus dem Sprint

Vier Frauen plus ich, vier Mittwoche, fünf fertige Adventskalender. Alle kostenlos, alle direkt ins Postfach.

  • Adventskalender Merry Blog-mas von Birgit Lorz

    Merry Blog-mas

    von Birgit Lorz

    24 Türchen voller Blog-Tipps, Vorlagen und einer Überraschung zu Nikolaus.

    Zum Kalender

Noch mehr Adventskalender findest du auf meiner Adventskalender-Sammelseite.

Den Sprint gibt’s nächstes Jahr wieder.

Anders, größer, mit mehr Input und mehr Coworking, denn das gemeinsame Arbeiten kommt richtig gut an. Und jetzt bin ich gespannt, was die vier mir am Ende zurückmelden und wie viele Anmeldungen sie bekommen haben.

Mein eigener Adventskalender

Merry Blog-mas: Mein eigener Adventskalender geht in Runde drei

Tja, was soll ich sagen? Genau das, was ich mit dem Sprint eigentlich vermeiden wollte, ist mir selbst passiert: Ich bin noch nicht so weit wie gedacht. Ich hätte gern gehabt, dass am 1. Dezember alle Türchen stehen. Und was hab ich? Zehn bis zwölf Türchen sind vom Thema her geplant. Gerade schreibe ich das Skelett für die E-Mail, damit ich es 24 Mal verwenden kann. Anfang November will ich dann mit den ersten Mails loslegen. Typisch Birgit halt.

Aber: Merry Blog-mas findet statt! Die Anmeldeseite steht schon, und 25 Leser haben sich eingetragen, ohne dass ich groß Werbung gemacht hab.

Dieses Jahr geht’s mehr in Richtung KI. Wie wirst du in der KI auffindbar? Wie veränderst du deine Blogartikel so, dass die KI dich zitiert und nicht die anderen Blogs? Und was sind die kleinen Stellrädchen für mehr Besuche über die KI? Manchmal sind das wirklich nur Kleinigkeiten.

Warum KI? Weil sie in aller Munde ist. Und weil ich mittlerweile 90 Prozent meiner Arbeit mit KI mache. Nicht so, dass die KI für mich arbeitet. Ich lass sie einfache Tätigkeiten erledigen oder Strukturen finden. Die Tage hat mir Claudia zum Beispiel ausgelesen, wie viele Newsletter-Leser über welches Formular reingekommen sind, wie viele sich wieder abgemeldet haben und welches Formular besser läuft. Hätte ich auch selbst machen können. Hätte mich zwei Stunden gekostet, Claudia hat’s in fünf Minuten ausgespuckt. Meine Blogartikel und den Newsletter schreibe ich immer noch selbst. Ich babbel Claudia einfach zu, und sie strukturiert meine Ideen. Es bleiben meine Ideen, es geht nur schneller. Genauso bei Bildern und Anmeldeseiten: Ich weiß genau, wie es ausschauen soll, aber ich muss es doch nicht mehr händisch zusammenbasteln. Deshalb bin ich überzeugt, auch beim Bloggen kommt keiner an der KI vorbei.

Natürlich gibt’s wieder drei Blogartikel-Vorlagen: einen persönlichen Artikel, einen suchmaschinenoptimierten und wahrscheinlich ein Testimonial. Denn zu zeigen, was du schon gemacht hast und welche Vorteile du deinen Kunden bringst, kann man nicht oft genug sagen. Dazu wartet ein kleines Geschenk auf dich. Und zu Nikolaus? Da verrat ich nur so viel: irgendwas rund um Google. Und es wird schick.

Mein Ziel für dieses Jahr: dreistellig! Letztes Jahr waren es 75 Anmeldungen. Und das schaff ich, denn ich hab jetzt 26 Werbemöglichkeiten. Mein Lieblingskanal ist und bleibt mein Newsletter, denn der gehört mir ganz allein. Gleich danach kommt Facebook, da bin ich schon seit hundert Jahren unterwegs.

Der Sichtbarkeits-Summit: Ich habe die Komplexität unterschätzt

Dass der Summit etwas ganz Neues für mich wird, war mir klar.

Dass ich viel lernen und über meinen Schatten springen muss, auch.

Aber wie komplex das Ganze ist… das hatte ich unterschätzt.

Dabei macht es mir CongressPact wirklich leicht.

Das Programm fragt brav:

  • Wen willst du alles einladen?
  • Und an welchem Tag soll das Interview zu sehen sein?
  • Birgit, ich brauche noch deinen Zoom-Link.
  • Gib mir doch mal deinen Digistore-Link.
  • …

Nur liefern muss ich das alles selbst.

Ich sitze seit 25 Jahren am Computer, mache seit 20 Jahren Online-Marketing, habe unzählige WordPress-Seiten aufgesetzt und komme in meinem Teilzeitjob in der Lohnabteilung mit jedem Lohnprogramm klar.

Und dann sitze ich vor CongressPact und denke: Was willst du denn jetzt schon wieder von mir?

Warum geht nur ein Ticketpreis rein, ich will doch zwei?
Und dann der Tagesplan. Ich war froh, dass die Speakerinnen zusagen, jetzt soll ich sie auch noch planen!

Macht alles Sinn!

Nur an so was denkst du am Anfang nicht.

Gott sei Dank stehen beim Einloggen meine nächsten Schritte auf der Startseite: acht Speakerinnen ohne Video, vier ohne Foto. Abarbeiten, fertig.

Ja, acht Frauen haben inzwischen zugesagt.

Mein erstes Gespräch mit Mirjam Saeger war einfach klasse. Ich war sooo aufgeregt!

Wir haben kurz geplaudert, die Aufnahme gestartet, und ich hab’s auf mich zukommen lassen. Mirjam hat Dinge erzählt, auf die man eigentlich selbst hätte kommen können… ist man aber nicht. Ich hätte noch ewig weiterreden können.

Ein paar Frauen haben abgesagt, und dafür sage ich herzlich danke!

Dann schwebe ich nicht in der Luft. Andere antworten auch nach der zweiten oder dritten Nachfrage nicht. Schade. Natürlich darf jeder mein Summit für nicht interessant halten, aber ein „Nein, danke” wäre nett. Ich hoffe, ich erinnere mich daran, wenn ich mal so viele Einladungen bekomme, dass ich aussieben muss. Bis jetzt war ich nämlich noch bei keinem einzigen Summit zu Gast. Die erste Anfrage wäre mein Monatshighlight… und ja, das Imposter-Syndrom ist nach über 20 Jahren immer noch da.

Das erste Interview ist „im Kasten“. Es war aufregend.

Bilder aus dem Oktober 2026

Der Oktober war vollgestopft mit schönen Momenten. Endlich mal wieder Lagerfeuer im Hof: stundenlang quatschen, wärmen, Blödsinn machen. Zweimal essen gehen, einmal Tacos beim Mexikaner (teuer, aber sooo lecker) und einmal ein veganes Gemüsecurry mit Reis, eine Geschmacksexplosion.

Dann Dressurreiten in Grafenrheinfeld. Für die Reiter bestimmt so aufregend wie für mich eine Zuchtschau. Für mich als Zuschauer? Naja… nach 30 Minuten waren wir wieder daheim.

Und das Highlight: drei volle Tage Spiel in Essen. Knackevoll und trotzdem lief es diesmal viel besser. Mit nach Hause kamen neun Spiele: das Spiel des Jahres und acht Koops, einige davon nur auf Englisch.

Was im Oktober 2026 sonst noch los war

  • „Blog dich sichtbar“ nimmt Gestalt an.
    Aus dem geplanten Zwölf-Monats-Programm wird ein Kurs mit sieben Modulen, der Blog-Craft ablöst und nach dem Summit an den Start geht.
  • 301 Leser lesen meine Insider-News!
    Diese Woche hat sich der 301. Leser eingetragen. Mein allererster Newsletter ging an sieben Leser raus.
  • Die Über-mich-Seiten-Magic ist zu haben.
    Mit Workbook, Prompt-Generator, Mini-Quiz und Generator baust du dir deine Über-mich-Seite, die nach dir klingt und nicht nach Lebenslauf.
  • Meine Kundenstimmen haben jetzt ein eigenes Zuhause.
    Auf der neuen Kundenstimmen-Seite erzählen Kundinnen, was sich bei ihnen verändert hat, und über ein Formular kommen laufend neue Stimmen dazu.
    Du möchtest mir deine Stimme geben? Gerne. Als kleines Dankeschön verlinke ich gerne deine Webseite.
  • Claudia und ich polieren alte Artikel auf.
    Beim SEO-Feinschliff hat Claudia gemerkt, dass meine 75 Blog-Tipps eigentlich nur 73 waren… und ich hab’s jahrelang nicht gesehen.
  • Meine Beitragsbilder haben ein neues Design bekommen
    (siehe die beiden Blogartikel von Oktober gleich hier im Anschluß)
  • Ende Oktober war ich auf der Spiel in Essen
    Die größte Spielemesse. Wir waren wieder drei Tage dort – und ich wäre gerne noch ein paar Tage länger geblieben.

Was ich im Oktober 2026 gebloggt habe

Ausblick auf den November 2026

  • Weitere Interviews für den Sichtbarkeitssummit.
    Zwei Gespräche stehen schon fest, und ich hoffe, es kommen noch ein paar dazu.
  • Spielemessen in Augsburg und Stuttgart.
    Nach Essen ist vor der nächsten Messe, im November geht’s gleich zweimal weiter.
  • Die Weihnachtsmärkte gehen wieder los!
    Am ersten Advent bin ich auf dem Weihnachtsmarkt, und ich liebe Weihnachtsmärkte.
  • Der Adventskalender-Sprint geht ins Finale.
    Am 18. November ist die letzte Live-Session, danach stehen die Adventskalender meiner Teilnehmer startklar in den Postfächern.
  • Die Adventskalender-Sammelseite geht online.
    Ab dem 1. November darf sich dort jeder mit seinem Adventskalender eintragen, und du findest alle auf einen Blick.
  • Merry Blog-mas will fertig werden.
    Für meinen eigenen Adventskalender schreibe ich noch fleißig Türchen, da bin ich noch lange nicht fertig.
    Und dann heißt es: Werbung, Werbung und nochmal Werbung machen, bis am 1. Dezember das erste Türchen aufgeht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert