Texterstellung – mit Schreiben Geld verdienen

Heute möchte ich noch etwas genauer auf eine Idee von mir eingehen: Geld verdienen mit Schreibarbeiten.

Kersten Schröder / pixelio.de

Kersten Schröder / pixelio.de

Gerade wenns ums Schreiben von Texten geht, kann wohl fast jeder mitmachen – gute Möglichkeiten, Geld mit den Texten zu verdienen sind. Gute und interessante Texte sind im Online Marketing heutzutage kaum mehr wegzudenken.

Nicht um sonst heißt es überall „Content ist King“. Doch auch ein interessanter Blog braucht ab und an einen Text von einen anderen Autor – alles Momente, an der ein guter Texter einsteigen kann.

Hier ein paar Anbieter:

  1. Textbroker.de
    Sehr große Contentbörse – hier kann man schnell einsteigen und sich versuchen. Neue Texter bekommen hier schnell ein Gespür dafür, was gesucht wird.
  2. Content.de
    Auch bei content.de kann man als Texter bzw. Autor schnell Geld verdienen, weil man hier rasch an viele Aufträge kommt. Von ein paar Euro bis zum Ganztagsjob ist alles drin.
  3. Contentworld.com
    Contentworld habe ich selbst noch nicht getestet, macht aber einen guten Eindruck. Einfach einmal ein oder zwei Aufträge dort annehmen und versuchen.
  4. textox.de
    Wurde wohl von Content.de übernommen
  5. pagecontent.de
    Auftragsbörse mit vernünftigen Preisen
  6. contentmaximus.de
    Hier wird das Meiste pro Wort bezahlt – allerdings habe ich noch nie ausprobiert, welche Anforderungen contentmaximus hat.

Bei diesen Textbörsen verkauft man seinen Text – und bekommt dafür einmalig ein paar Euro. Der Preis variiert – meist wird pro Wort abgerechnet, verschiedene Textklassen ergeben verschiedene Preise. Pro Wort werden ein paar Cent bezahlt und dieser dann mal der Länge des Textes genommen. So kann man für einen einfachen Text ein paar Euro bekommen, für einen komplizierteren, gut recherchierten bekommt der Texter dann um einige mehr.

Die bekannteste unter den Online Textbörsen ist wohl Textbroker, ob jedoch Textbroker besser (oder schlechter) als die anderen ist, will und kann ich hier nicht beurteilen. Was auf alle Fälle besser ist: Mehrgleisig zu fahren – also nicht nur bei Textbroker, sondern auch bei Content.de und den anderen Börsen nach einen Auftraggeber suchen.

Eine andere Möglichkeit online als Texter deinen Content unterzubringen sind Seiten wie:

  1. Suite101.de
    (hat wohl gerade Aufnahmestopp)
  2. tripsbytips.de
    Reiseberichte schreiben und veröffentlichen. 🙂
  3. Pagewizz.com
    (hier gibts gerade Probleme, muss ich mal schauen, ob das in den nächsten Tagen behoben ist)
  4. pc.de
    Wer Ahnung von Computer oder IT hat, ist als Autor hier gut aufgehoben
  5. ect.
    Es gibt bestimmt noch einige mehr, manchmal hilft auch einfach googlen
    (dein Fachgebiet + Gastautor oder ähnliches – gute Autoren nehmen viele Blogs und Webseiten gerne)

Bei diesen Webseiten verdient man über die Werbung, die auf der Seite geschalten wird. Somit bekommt man – wenn der Artikel in den Suchmaschinen gefunden wird – dauerhaft ein paar Cent pro Text. Der Content bleibt somit jahrelang auf der Webseite – und du bekommst somit auch jahrelang Geld, solange er eben gefunden wird. Hier bist du aber auf das Marketing-Geschick des Webseitenbetreibers angewiesen.

Beide Bezahlmöglichkeiten haben für Texter ihren Reiz. Allerdings sollte man immer bedenken, dass man schon einiges „wegschreiben“ muss um einen vernünftigen Nebenverdienst zu erzielen. Aber möglich ist es allemal.

Was gerade für den Auftraggeber interessant ist, sind Fachautoren – also Autoren die sich in dem geforderten Thema auskennen, die Informationen gebündelt und gut lesbar rüberbringen. Dann ist die Bezahlung auch meist gleich besser.

Welche Texte werden gebraucht?

Pressemitteilungen: Meist sachliche Texte, die Neuigkeiten und Wissenwertes ohne Emotionen verbreiten sollen.

Werbetexte: Bewirbt Webseiten oder Produkte – hier darf man ruhig werblich werden. Es soll dem Leser suggeriert werden, das Produkt kaufen zu wollen (müssen).

Rezessionen: Eine Rezession darf ruhig kritisch hinter die Fassade schauen. Ebenfalls fallen hier Tests hierrunter.
Produktbeschreibung: Was kann das Produkt? Wozu benutzt man es? Welchen Mehrwert bietet es? Ganz am Ende kann man auch einmal einen kurzen Kaufanstoß geben – ansonsten sachlich bleiben.

Blog-Texte: Blogs – wie meines hier –veröffentlich häufig Blogartikel, die meist in einen besonderen Stil geschrieben sind. Diese zu bestellen ist meist recht schwierig, da sie ja den Stil bei behalten sollen. Somit musst du als Texter auf die genauen Anweisungen zu achten. (z.B. würde es hier bei mir auffallen, wenn plötzlich auf meinem Blog gesiezt werden würde – oder wenn die Sachlage ohne jegliches Augenzwinkern erklärt würde).

Nachrichten-Texte: Nachrichten sind aktuelle Themen, die bewegen, die aber auch häufig Ansichtssache sind. Im Internet finden sich viele Webseiten, die Artikel in dieser Richtung veröffentlichen. Wenn hier nichts angegeben ist, dürfen die Autoren am Ende der Nachricht kurz seine eigene Meinung darlegen. Oder, wenn angegeben, die gewünschte Meinung vom Auftraggeber zu vertreten.

Mit dem Texten Geld verdienen leichtgemacht
Wenn du mit dem Texten Geld verdienen magst, solltest du dir eine interessante Schreibe angewöhnen. Langweiliges Blablabla bekommt man an jeder Ecke und manchmal sogar kostenlos angeboten – gut geschriebene Texte, die man mit Spaß und Interesse liest, sind gefragt.

Content ist King ist ein Sprichwort, dass man im Online Marketing kennt – und danach solltest du arbeiten. Wenn du mit Spaß und Freude ans Texte schreiben gehst, merkt das auch der Leser. Natürlich muss dir die Grammatik und die Rechtschreibung geläufig sein – doch wenn trotzdem nur langweilige, öde Texte dabei rum kommen, wird’s trotzdem nix. Wenn du also immer wieder Aufträge möchtest, musst du dir eine interessante, lesenswerte Schreibe aneignen.

WDF*IDF lässt grüßen
Ja, wenn wir schon dabei sind. Du willst gerade fürs Internet Texte verkaufen – im Internet läuft die Sache aber etwas anderes. Im WWW bekommt eine Webseite die meisten Besucher über Suchmaschinen (in Deutschland meist über Google). Somit ist auch Seo für deine Texte wichtig.

Doch um bei Google & Co. vernünftig gelistet zu werden, braucht eine Webseite einige bestimmt Voraussetzung. Für die meisten dieser Voraussetzungen ist der Webseitenbetreiber zuständig.

Allerdings kannst du auch einiges dafür tun, dass deine Texte gut gefunden werden. Ein paar Seo Grundkenntnisse wären für den Anfang von Vorteil – aber auch ohne lässt sich einiges am Artikel verbessern:

Deine Texte brauchen eine gute Struktur, eine vernünftige Verteilung der Keywords und eine ausreichende Länge. Am Letzteren kannst du meist nichts ändern, da die Texte meist in einer bestimmten Länge bestellt werden. Allerdings kannst du z.B. nur Text ab einer Länge X annehmen. Die Verteilung der Keywords kann man mit WDF*IDF vernünftig vornehmen.

 

Mein Fazit:
Mit Texten kann man seinen Lebensunterhalt wohl bestreiten. Dazu muss man aber wirklich sehr gute Texte schreiben und die 40-Stunden-Woche ist wohl auch nur ein Traum. 🙁

Als Nebenverdienst lohnt sich Texte schreiben auf alle Fälle. Frei Zeiteinteilung, Arbeiten wenn man gerade kann (abends, in der Nacht, am Wochenende) und die schnelle Erreichbarkeit von Aufträgen sind hier die Vorteile. Wer mehr verdienen möchte, muss sich aber außerhalb der großen Texterplattformen Kunden suchen – und dies ist dann schon mit Aufwand verbunden.

PS. Wie immer: Texten ist eine selbständige Tätigkeit

 

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