
Der August war schön. Ruhig. Sonnig.
Die Sorte Monat, bei der man abends mit einer Tasse Kaffee auf der Terasse sitzt und denkt:
Ja. So soll das sein.
… und dann gibt es diesen einen Moment.
Den Moment, in dem die Zeit kurz stehen bleibt. In dem ich die Luft angehalten habe – und nicht mehr wusste, ob ich sie jemals wieder rauslassen kann.
Ist jetzt alles weg?
Hab ich irgendwo noch eine Sicherung?
Eine alte, veraltete, irgendwie-noch-nützliche Sicherung?
Oder fange ich wieder bei Null an?
Solche Momente würden mir graue Haare bescheren – wenn ich nicht schon komplett grau wäre. Naja.
Ich hätte heulen können.
Um ehrlich zu sein: Ich hab dann auch wirklich geheult.
Und das alles wegen eines einzigen Satzes:
Ihr PIN ist nicht mehr aktuell. Bitte ändern Sie ihn über Ihre E-Mail-Adresse.
Aber fangen wir doch erstmal mit etwas schönem an…..
Inhaltsverzeichnis
Deine Über-mich-Seite – mein Angebot
Anfang August habe ich endlich geschafft, woran ich schon länger gearbeitet hatte:
mein neues Freebie, die Übersichtsseite für die „Über mich“-Seite steht.
Natürlich will ich dich mit dieser Übersichtseite nicht alleine lassen, somit ist daraus ein Schritt-für-Schritt-Leitfaden entstanden.
Der erste Schritt?
Dir klarmachen:
- wer du bist,
- was du anbietest,
- was dich besonders macht.
Ich habe insgesamt 15 Punkte gefunden, die auf eine „Über mich“-Seite können.
Nicht alle müssen sofort drauf – aber da man die Seite sowieso alle halbe Jahr überarbeiten sollte, kannst du sie Schritt für Schritt aufbauen.
Dazu gibt es ein Workbook, in dem du deine eigenen 15 Punkte herausarbeitest. Die trägst du dann in den von mir erstellten Prompt-Generator ein, der dir Prompts für ChatGPT oder Claude erstellt – und die geben dir passende Sätze für deine Seite.
Die sind natürlich noch nicht fertig.
Ich sag immer: Hirn schlägt Maschine.
Du musst sie noch überarbeiten – aber das ist viel leichter, als sich selbst etwas auszudenken.
Danach erstellst du deine Seite: entweder per Hand (für alle, die sich in WordPress auskennen) oder über eine Automatisierung, die ich als Bonus gebaut habe. Die ist vielleicht nicht ganz so anpassbar, als wenn du sie selbst erstellst – aber besser eine haben als keine haben. Du kannst dort deine Farben und verschiedene Schriften einstellen, Blöcke hinzufügen oder weglassen, auch einzelne Blöcke selbst einbauen und den Rest automatisch erstellen lassen.
Ich bin noch nicht ganz fertig – ich überlege gerade, was das Produkt noch besser machen könnte. Dementsprechend wird es wahrscheinlich Ende September online gehen. Denn Anfang September geht es erst mal in den Urlaub – und darauf freue ich mich unheimlich.

Die Fangemeinde von meinem Insider-News wächst
Und dann noch ein kleines Highlight, das mich wirklich sehr gefreut hat:
Meine Insider News – mein Newsletter – hat im August die 300-Leser-Marke geknackt.
Im März waren es noch rund 150.
Also in ein paar Monaten verdoppelt.

Ich finde das so total klasse – ehrlich, ich hätte das nie gedacht. Dieses innere Stimmchen, das immer sagt „du kannst ja nix Besonderes“ … naja, das hat diesmal Pause gemacht.
Was mich genauso begeistert: Der Newsletter wird auch wirklich gelesen. Die Öffnungsraten (über 40 Prozent), die Klicks (über 12 Prozent) – das zeigt mir, dass das Thema interessiert. Und dafür bin ich so dankbar – besonders bei denen, die mich schon seit Monaten oder gar Jahren begleiten.
Das berührt mich jedes Mal neu. Ich freue mich sehr darauf, diese Gemeinschaft weiter wachsen zu sehen – und vor allem, weiter Inhalte zu teilen, die wirklich etwas bringen. Wenn du noch nicht dabei bist: Du weißt, wo du mich findest.
Der große Computer-GAU – und was ich (wieder) daraus gelernt habe
Ganz ehrlich?
Diese Geschichte hätte ich lieber nicht zu erzählen.
Es fing ganz harmlos an. Computer runterfahren, Fehlermeldung, irgendwie weggekriegt – und dann lief er doch noch sauber herunter.
Alles gut, dachte ich. Bis zum nächsten Morgen.
Ich wollte meinen Computer starten. Und kam nicht rein.
Ihr PIN ist nicht mehr aktuell. Bitte ändern Sie ihn über Ihre E-Mail-Adresse.
Mein Herz. Kurz stehen geblieben.
Die E-Mail-Adresse, die da hinterlegt war – die wurde vor Jahren gehackt.
Ich wusste nicht mal mehr, dass mein Computer noch auf die läuft. Hatte ich längst vergessen. Und Google hat mir dann freundlich erklärt: Ja, dann ist alles verloren. Keine Daten. Kein Reinkommen. Fertig. Schluss.
Tränen. Echte Tränen.
Meine ganzen Daten. Meine ganze Arbeit. Alle Passwörter.
Klar, es gibt eine Sicherung – aber eben nicht alles. Man sichert ja nicht laufend alles, was man so hat. Dachte ich zumindest.
In meiner Verzweiflung hab ich meinen Sohn angerufen. Der hat Fachinformatiker gelernt – und er hat sich das Ganze angeschaut.
Seine erste Reaktion?
„Mama… du erzählst das doch deinen Kunden auch immer. Datensicherung. Backups. Und du?“
Ja. Er hatte recht. Danke, Sohn.
Aber – und das ist das kleine Wunder der Geschichte – er hat eine Hintertür gefunden. Er hat es geschafft. Meine Daten sind wieder da.
Ich hab alles runtergeladen, was ich retten konnte. Atmen. Nochmal atmen.
Und das hat mich erinnert: Das passiert nicht nur beim eigenen Computer. Ich hatte das mal mit WordPress – vor einigen Jahren.
Und hab ich diesmal was draus gelernt?
Ja. Wirklich.
Seitdem läuft alle zwei Wochen ein automatisches Backup.
Ich hab mir ein vernünftiges Passwort-System eingerichtet.
Und die Updates – Plugins, Themes, WordPress – die mache ich jetzt regelmäßig.
…auf meinen eigenen Blogs.
Naja.
Mein eigener PC?
Fehlanzeige.
Also jetzt, liebe Leute: Bitte. Macht. Backups.
Nicht irgendwann. Heute.
Ich weiß, viele denken: „Mir passiert das nicht.“ Dachte ich auch. Zweimal. Ich hab’s jetzt endlich angepackt und mir ein Programm eingerichtet, das automatisch alle paar Wochen eine Datensicherung von meinen WordPress-Installationen macht. Das muss nicht kompliziert sein – und wenn du nicht weißt wie, meld dich gerne bei mir.
Ich bin die ersten zwei Wochen im September im Urlaub – aber danach helfe ich dir das einzurichten. Versprochen.
Denn Datenverlust ist so ein blödes Gefühl. Das wünsch ich niemandem.
Machst du regelmäßig Backups – oder bist du auch so ein hoffnungsloser Fall wie ich (war)?
Was im August 2026 sonst noch los war
- Kleopas hat still und heimlich wieder über 10.000 Besucher im Monat geklettert. Ohne mein Zutun, ich habe gerade einfach keine Zeit für den Blog. Genau waren es 11.331 Besucher im Juli (über 30 Prozent mehr als im Juni) und 13.372 im August (nochmal 20 Prozent mehr als im Juli) Dafür, das der Sommer eigentlich weniger die Brettspielzeit ist, echt bemerkenswert.
- Unsere Welpen sind ausgezogen. Zumindest drei von vieren. Der vierte Phalene geht nach Österreich, da müssen wir noch auf die Tollwutimpfung warten.
- Jannes hat seine Ausbildung begonnen, somit ist unser letztes Kind aus der Schule. Komisches Gefühl.
- Ich bin wieder aus der Reha zurück, immer noch nicht gesund. Aber es geht mir definitiv besser. Viel besser.

Was ich im August 2026 gebloggt habe
Ausblick auf den September 2026
- Urlaub in der Lüneburger Heide.
Jedes Jahr dasselbe Ziel, jedes Jahr diesselbe Ferienwohnung – und jedes Jahr ein Gefühl, heimzukommen. Ich freue mich unheimlich auf unseren Urlaub. - Vielleicht die Wiedereingliederung in meinen Teilzeitjob. Ich vermisse meine Arbeitskollegen, ich vermisse meine Mandanten. Allerdings hab ich noch etwa Bammel davor, ob ich es schaffe.
- Unser letzter Welpe zieht aus. Dann zieht wieder die gewohnte „Ruhe“ ein. Schnief.




