Blog erstellen 2020: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Blog erstellen 2020: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Du willst dein erstes, eigenes Blog erstellen? Das ist einfacher, als du denkst! Mittlerweile habe ich bestimmt schon über hundert Blogs erstellt – das geht wirklich ganz einfach! Wenn du dir vorab ein paar Gedanken machst!

Inhalt

  1. Blog erstellen: Wie fängt man an zu bloggen?
  2. In 10 Schritten deinen perfekten Blognamen finden
  3. Domain & Hosting finden
  4. Blog erstellen bei einem Freehoster?
  5. Blog installieren
  6. Blog einrichten
  7. Permalinks umstellen
  8. Blog erstellen: Das Design anpassen
  9. Wichtige Seiten im Blog erstellen
  10. Kateogriestruktur vorgeben
  11. Blogbeiträge schreiben

In diesem Artikel möchte ich dir alle Vorarbeiten zeigen, die es braucht, dass du ein Blog erstellen kannst. Wie du den Blog dann wirklich aufsetzt, installierst und pflegst, zeige ich dir hier. (folgt)

1. Blog erstellen: Wie fängt man an zu bloggen?

Erstelle einen Blog (siehe hier – noch nicht erstellt, sorry) und überlege dir eine Strategie. Lese dir durch, wie du Besucher auf deinen Blog bekommst. Vorallem: Lass dir Zeit. Die richtige Vorbereitung ersprart dir einiges an Fehlern.

Auf der Suche nach deinem Blog Thema

Wer einen Blog erstellen will, hat meist schon ein Thema im Kopf. Doch selbst wenn nicht: Das Blog Thema finden ist meist gar nicht so schwer, wenn du in dich hineinhörst. Doch fangen wir ganz von vorne an. Um ein Blog Thema zu finden, brauchst du eine grobe Richtung, in die dein Blog gehen soll.

Welche grobe Richtung soll dein Blog haben?

  • Beauty
    • Frisuren
    • Fingernägel
    • Schminken
  • DIY
  • Fashion
  • Fitness
  • Finanzen
  • Food
    • vegetarisch
    • vegan
    • einfache Küche
    • Feiertagsrezepte
  • Heimwerken
  • Gesundheit
  • Kinder & Familie
  • Lifestyle
  • Literatur
  • Tiere
    • Hunde
    • Katzen
    • Pferde
    • Vögel
    • exotische Tiere
  • Reisen
    • Deutschland
    • europäisches Ausland
    • Fernreisen
  • Online-Marketing
    • Seo
    • Sea
    • Content-Marketing
  • Selbstständigkeit
    • Gründer
    • Geld verdienen
  • Technik

Blog Thema prüfen: Passt das Thema wirklich?

Je nachdem, wie sehr du die speziallisiert, desto genauer kannst du deinen Besucherkreis (die Zielgruppe) benennen – desto genauer weißt du für wen du schreibst. Allerdings hast du damit auch viele mögliche Themen gleich ausgeklammert. Ob du eher eine grobe Richtung für deinen Blog wählst oder doch genauer hinschauen magst, liegt auch an deinen Antworten auf die weiteren Fragen.

  • Wieviel Expertenwissen hast du?
    Je mehr Expertenwissen du über ein Thema hast für den du das Blog erstellen willst, desto einfacher und schneller wirst du die Texte schreiben können. Desto mehr Input können deine Besucher aus den Texten ziehen.
  • Wie vielen Lesern kannst du mit diesem Wissen helfen?
    Manches Expertenwissen ist so exotisch, dass es kaum Menschen gibt, die sich dafür interessieren. Wenn du Geld mit deinem Blog verdienen willst, sind solche Themen keine gute Idee. Denn wenn auf dein Blog erstellen möchtest auf das nur 10 Leute täglich kommen, weil es einfach nicht mehr Interessenten gibt, kannst du mit allen Suchbegriffen auf Platz 1 stehen. Trotzdem wird es nichts mit vielen Besucher – und nur Besucher bringen Geld.
  • Kannst du mehr als 50 Beiträge zu dem Thema verfassen?
    Mach dir eine Liste – du brauchst viele Beiträge zum Thema oder zu angrenzenten Themen. Hier auf meinem Blog habe ich beispielsweise „Frauen im Business“ … doch ich schreibe auch Beiträge rund um die Selbstständigkeit. Das ist natürlich nicht nur für Frauen interessant ;). Schaffst du es 50 interessante Themen zu finden, die sich rund um dein Expertenwissen drehen? Werden diese Themen die du auf deinem Blog erstellen willst auch gesucht? Prüfe es mit dem Keywordplaner oder anderen Tools. Sei dabei kreativ! Manche Themen werden anderes gesucht, als du es annimmst.
  • Ist das Thema so interessant, dass es dir auch noch 50 Beiträgen nicht langweilig wird?
    Bist du dir sicher, dass du diese Themen WIRKLICH alle schreiben willst? Das heißt du kniest dich tief in die Materie hinein – suchst nach weiteren Infos, nach Statistiken, nach neuen Ansätzen. So einen Text schreibt man nicht innert 30 Minuten. Ich sitze meist mehrere Tage – mit Pausen – an einem Text. Oft überarbeite ich ihn nach einer gewissen Zeit nochmal. Bist du dazu wirklich bereit? Macht dir das auch nach dem 50. Text noch Spaß? Willst du wirklich 50 Texte für deinen Blog erstellen die sich irgendwie doch immer wieder um dasselbe Thema drehen und du jedes Mal wieder anderen Input brauchst?
  • Gibt es bereits erfolgreiche Blogs zu diesem Thema?
    Es gibt kaum ein Thema, zu dem es keine Blogs gibt. Versuche deine Nische zu finden! Klar, gibt es genug Blog rund um die Karriere – und wahrscheinlich gibt es auch genug Blogs für selbstständige Frauen. Aber einen Blog, von einer Online Marketing Expertin, die das schon fast 20 Jahre macht. Den gab es vorher nicht! Das ist MEINE Nische! Das ist MEIN Expertenwissen! Und darüber schreibe ich gerne – und viel. Deshalb ist das meine Nische um einen Blog erstellen zu können. Was ist deine NIsche?
  • Wie kannst du dich von diesen Blogs abgrenzen?
    Jetzt hast du dein Thema, deine Textideen – doch wie schaffst du es, das die Leser deinen Blog gerne wieder besuchen? Such dir eine Merkmal, dass kein anderer hat. Such dir etwas Besonderes – das nur dein Blog hat. Das ist ein Prozeß. Das kann manchmal auch erst kommen, wenn dein Blog schon läuft – halte deine Augen einfach auf.
  • Kannst du mit dem Thema Geld verdienen?
    Es gibt einfach Themen mit denen sich als Blogger schlechter Geld verdienen lassen. Haustiere, Gartenthemen oder Kinder sind Themen, die Traffic bringen – aber leider viel weniger Geld erwarten lassen. Finanzen und alles was viel Geld verspricht ist ein hartes Geschäft. Hier kann man nur bestehen, wenn man viel Durchhaltevermögen und vielleicht auch ein bisserl Kleingeld zum Investieren hat. Nachrichten, Promis und alles was morgen schon wieder vergessen ist, ist fürs Geld verdienen mit dem Bloggen schlecht. Du willst du mit dem Text auch noch in zwei oder fünf Jahren Geld verdienen, oder?

Die Entwicklung eines passendes Themas kann lange dauern – doch wenn du zu allen diesen Punkten bei deinem Thema eine richtig gute Idee hast – hast du dein Thema gefunden. Am Besten schlafe noch ein paar Nächte darüber und feile an deiner Idee. Kaum ein Business ist so schnell am Start  – wieso sollte einen Blog erstellen dann so schnell gehen?

2. In 10 Schritten deinen perfekten Blognamen finden

Einen passenden und einprägsamen Blognamen zu finden, ist meist gar nicht so einfach. Welcher Blogname passt zu mir? – fragst du dich das auch? Dann gibt es hier einige Ideen für dich.

Was ist ein Blogname?
Der Blogname ist der Name, den du – oder die Besucher deiner Webseite – im Feld des Browser eingeben um deine Webseite aufzurufen. Der Blogname meines Blogs ist somit fibb. Ist dein Blogname leicht zu merken, hast du Chancen, dass sich die Besucher später noch daran erinnern. Um einen passenden Namen für dein Blog erstellen zu können, musst du heute kreativer werden. Alle „einfachen“ Möglichkeiten hat meist schon jemand anderers gefunden. Dieser Blogname soll später deine Marke sein.

Welcher Blogname passt zu mir?

Das ist gerade am Anfang deines Bloggerdaseins eine schwere zu beantwortente Frage. Hier ein paar Denkanstöße:

  • Über was willst du denn so schreiben?
  • Was hast du mit dem Blog vor?
    • Muss es profesionell und glaubhaft wirken?
    • Oder möchtest du lustiges und privates bloggen?

Von der Idee bis zum Blognamen

Was muss so ein Blogname alles haben, damit er wirklich passt? Einige „Must haves“ – und „Don’ts“ gibt es zu beachten:

  • Dein Blogname ist dein Markenzeichen
    Dein Blognamen soll später dafür stehen, was in deinem Blog behandelt wird. Wenn du weißt welches Thema du behandelst, ist das meistens gar nicht so schwer. Überlege dir passende Begriffe, die du damit assozieren würdest. Schreib dir eine Liste von mehreren Ideen auf – und lass sie ruhig ein paar Tage liegen. Du hast diesen Blognamen sehr, sehr lange – somit sollte er wirklich passen. Allerdings musst du dich auch damit auseinandersetzen, ob der Domainname überhaupt noch vorhanden ist. Dazu später noch mehr. Im Moment überlege dir möglichst viele, passende und einprägsame Domainnamen. Dabei gibt es einiges zu bedenken.
  • Keyword im Blognamen
    Das Hauptkeyword sollte im Blognamen vorkommen. So habe ich hier mit meinem Blog fibb eine eher schlechtere Wahl getroffen. Doch manchmal ist das einfach so. Wenn du aber die Möglichkeit hast einen Blognamen neu auszusuchen – dann bitte mit dem Hauptkeyword. Welches das ist, hast du ja bereits ausfindig gemacht.
  • Redewendungen, Zitate oder Wortspiele
    Von dieser zwei-Wort-Emfpehlung gibt es eine Ausnahme. Wenn du eine gute Redewendung findest, die noch frei ist. So ist beispielsweise „den Nippel durch die Lasche ziehen“ bestimmt ein Blogname, den sich viele merken. Spielt er doch auf das Lied von Mike Krüger an. Allerdings gibt es gleich ein paar Probleme bei diesem Beispiel – trotzdem veranschaulicht es, was ich damit meine.
  • Dein Name
    Eine weitere Möglichkeit für deinen Blognamen ist natürlich dein Name. Somit würde meine Seite hier nun Birgit-Lorz.de heißen. Kein gut Name für einen Blog mit meinen Themen. Hast du aber vor, deine Massagepraxis oder deine Beratungstätigkeiten damit zu unterstützen, die ja nur mit dir zusammen Sinn machen, ist dein Name als Blogname eine gute Idee.
  • Fantasienamen und Wortneuschöpfungen
    Eigene Wortschöpfungen sind ein geradezu unerschöpflicher Fundus an Domains, die noch frei sein könnten. So kannst du sehr schnell einen gut klingenden, interessanten Blognamen kreiieren. Leider hat so ein Fantasiename einen großen Nachteil: Er lässt nicht auf den Inhalt deines Blogs schließen. Aber das hat die großen Webseitenbetreiber auch nicht davon abgehalten. 🙂
  • Zahlen oder Buchstabensalate im Blognamen
    Lange gab es die Idee hinter jedes Keyword, dass schon vergeben war, die Zahl 24 zu hängen. So alla: Diese Webseite ist 24 Stunden am Tag erreichbar. Aber sind das nicht alle? So gibt es shopping24.de  oder spielen24.de – wers mag! Solche „nachvollziehbare“ Zahlen im Blognamen sind noch tauglich. Alles andere: Lass lieber die Hände davon! Buchstabensalate? Ich hab schon Domainnamen mit vertippern gesehen – naja – ob sich soviele vertippen? Aber die klecigkel.de? Wer soll sich sowas denn merken?
  • Dein Blogname muss einfach zu merken sein!
    Überleg dir welche Seiten du mit dem Namen kennst? … Ebay, Amazon, Youtube, Facebook, …. fallen mir auf Anhieb ein… im zweiten Anlauf dann… spielen.de, welt.de, sistrix.de und karrierebibel.de. Was dabei auffällig ist? Klar, ich kenne die wichtigesten Seiten, die wohl jeder kennt – aber selbst im zweiten Anlauf, bei dem ich mich auf weniger allgemeinbekannte Seiten konzentriert habe, kamen nur Webseiten mit einem kurzen, einprägsamen Namen heraus. Deshalb sollte dein Blogname aus maximal zwei Worten bestehen! Einzige Ausnahme dabei sind die Zitate.
  • Fehlerquellen im Blognamen
    Gerade Blognamen aus Buchstabensalaten sind unmöglich zu merken. Da sind die Fehler schon vorprogrammiert. Verschiedene Ideen um einen Namen fürs Blog erstellen zu können solltest du aber gleich wieder verwerfen. Diese Ideen sind schwer zu merken:

    • Fachbegriffe
    • nicht deutsche Begriffe
    • sehr lange Blognamen
  • Blogname festlegen
    Hast du am Ende deines Brainstorming einen oder zwei Blognamen, prüfe ob diese Blognamen durch jemand geschützt sind. Bei markenchk.de geht das recht flott. Dort siehst du auch gleich ob und mit welcher Domainendung dein Wunschname noch frei ist. Falls du dann bei Facebook, Xing und Co. unterwegs sein möchtest, prüfe auch dort ob dein Name noch frei ist.

3. Domain & Hosting finden

Auf der Suche nach deinem Blognamen hast du schon gecheckt ob  dein Blogname noch als Domain verfügbar ist. Nun wird es Zeit, diese Domain zu bestellen. Am Besten machst du das bei einem Hoster deines Vertrauens. Wenn du noch keinen Hoster hast, kann ich dir meinen Hoster wärmstens ans Herz legen. Seit fast 15 Jahren arbeiten wir schon zusammen. Egal was bis jetzt war – er war immer zur Stelle und hat mit Rat und Tat geholfen. Der Speicherplatz auf dem Webspace sollte für ein WordPress plus eine gut gefüllte Datenbank reichen. Daher rate ich zu 3 GB oder mehr.

4. Blog erstellen bei einem Freehoster?

Bei dieser Gelegenheit möchte ich dir absolut davon abraten, deinen Blog bei Freehoster zu eröffnen. Davon gibt es genug – und für ein kleines, privates Blog, dass kein anderer zu sehen bekommt, ist das auch völlig Ok! Doch für ein Blog, dass du bewerben möchtest und das dein Fundament für dein Business – egal wie groß oder klein – sein soll, hat nichts bei einem Freehoster zu suchen.  Auch in Bezug auf die DSVGO sind Freehoster viel zu unsicher.

Bitte KEINEN Freehoster!

Ich weiß, bei WordPress.com, Blog.de und wie sie alle heißen kannst du einen (eigenen) Blog innert weniger Minuten anlegen. Dieser Blog hat aber einige Nachteile:

  • du hast keine eigene Domain
    Dein Blog heißt beispielsweise: birgitlorz.wordpress.com Diesen Blognamen kann sich kein Mensch merken und alle, die nur ein bisschen Ahnung von der Materie haben, wissen dass du bei einem Freehoster bist. Schaut somit nicht wirklich vertrauensbildend aus.
  • du kannst deinen Blog weniger induviduallisieren
    Eigene Designs (bei WordPress Themes genannt) kannst du nicht hochladen.
    Im Code einen kleinen Schnipsel einfügen -> Fehlanzeige.
    Plugins installieren, die du gefunden hast -> Fehlanzeige.
  • Geld verdienen mit einem Freehoster?
    Geld verdienen mit einem Freehosterblog geht schon. Irgendwie.Zumindest bei manchen Anbieter. Einige haben Werbung sogar verboten. Dafür blenden viele Bloghoster eigene Werbung auf den Blogs ein.
  • Blog umziehen: Fehlanzeige!
    Allerdings muss ich ehrlicherweise zugeben, dass ich die Arbeit und die Zeit in keinen Freehosterblog stecken würde. Du brauchst Texte, Zeit und Backlinks – und kannst NICHTS davon mitnehmen, wenn du dich entscheidest, zu wechseln. Wenn ich mit meinem eigenen Blog umziehen will – nehme ich das alles mit.
  • Ich bin ungern abhängig – und du?
    Der letzte, für mich einer der wichtigsten Punkte: Du bist nicht dein eigener Chef auf deinem Blog! Wenn der Blogdienst dir den Zugang kappt – weil er meint, du hättest irgendetwas falsch gemacht / gegen eine Regel verstoßen – dann ist das so. Wenn der Blogdienst seinen Dienst einstellt, dann ist das so. Dann ist all deine Arbeit umsonst gewesen.
  • DSVGO
    Die meisten Freehoster bekommst du kaum DSVGO-konform zum Laufen.

Die einzigen Vorteile: Das Blog erstellen ist bei einem Freehoster kostenlos und ruckzuck erledigt ist.

5. Blog installieren

Es gibt viele verschiedene CMS (Content-Managment-Systeme), die gut sind. Ich empfehle dir als Blogsoftware  WordPress. WordPress ist einfach zu verstehen, schnell zu installieren und es gibt regelmäßig Updates.  Blog erstellen geht mit WordPress wirklich kinderleicht! Wie du dein WordPress installierst, erkläre ich dir hier. (folgt)

6. Blog einrichten

Nachdem ich hier WordPress verwende und diese Blogsoftware wirklich empfehlen kann, sind alle meine Tipps für WordPress. Selbstverständlich kannst du die Einstellungen auch bei einer anderen Blogsoftware ändern. Allerdings ist es da definitiv an einer anderen Stelle. 🙂  Um dein Wortpress-Blog einzurichten musst du ins Backend gehen. Dort solltest du folgende Einstellungen vornehmen:

7. Permalinks umstellen

Jede Unterseite die du in deinem Blog erstellen willst, bekommt von WordPress einen Permalink. Die Permalinks (das sind die URLs, unter der deine Seite im Browser aufgerufen werden) schauen bei WordPress so in der Art aus:

https://www.fibb.de/2020/06/18/beispielbeitrag/

oder – komplett unoptimiert – so:

https://www.fibb.de/?p=123

Beides ist nicht wirklich falsch. Aber unter der Voraussetzung, dass du mit deinem Blog in die Top 10 mit deinen Begriffen willst ist so eine URL vorteilhaft:

https://www.fibb.de/beispielbeitrag/

Denn so hast du nur deine Domain (deinen Blognamen) und das Keyword (oder die Keywordkombi) mit der du später in die Top 10 willst in der URL. Denn Suchmaschinen lieben lesbare Permalinks!

Umzustellen ist das im Backend. Unter dem Punkt Einstellungen ist die letzte Auswahlmöglichkeit Permalinks. Hier klickst du einfach die gewünschte Form des Permalinks an.

Kategoriebasis beim Permalink

Die Felder Kategoriebasis bzw. Schlagwortbasis lass bitte leer! Denn sonst schaut dein Permalink so aus:

https://www.fibb.de/kategorie/beispielbeitrag/

Was im ersten Moment als gar kein so schlechter Einfall ausschaut (man hat ja dann noch ein Keyword in der URL) entpuppt sich spätestens dann, wenn du deine Artikel umziehen willst als böse Foul. Stell dir vor, du hast deine Kategorie „Blumen“ – und merkst bald, diese wird zu voll und erstellst weitere Kategorein „Rosen“, „Tulpen“ und so weiter.

Nun ziehen deine Texte in die passende Kategorien.

Wie schaut die URL danach aus?

aus

https://www.fibb.de/blumen/rote-rosen/

wird

https://www.fibb.de/rosen/rote-rosen/

-> und somit für Google eine komplett neue Seite, ohne jegliches Ranking – die Warterei auf die ersten Plätze geht wieder von vorne los.

Deshalb bitte OHNE Kategorie oder Schlagwort-Basis.

8. Blog erstellen: Das Design anpassen

Bei WordPress heßit das Design „Themes“. WordPress Themes findest du kostenlos und kostenpflichtig. Für den Anfang reicht ein kostenloses. Um ein schönes WordPress Templates zu finden kannst du auf WordPress.org stöbern. Falls du dort nichts passendes findest – einfach mal googeln, es gibt auch schöne kostenlose Themes, die nicht auf WordPress.org sind.

Wie dein Theme ausschauen soll, musst du selbst bestimmen. Es sollte einfach zu dem Blogthema passen und dir gefallen. Du musst es dir ja schließlich jeden Tag anschauen. 🙂

Das Theme, dass ich mir hier ausgesucht habe hat schon ein Seo-Plugin eingebaut. Das ist praktisch. Denn dann muss ich mich nicht mehr darum kümmern und ich weiß sicher, dass Themen und Plugin miteinander arbeiten.

Das Theme kannst du auf zweierlei Arten installieren

Im Backend deines WordPress-Blogs gibt es den Punkt „Design“. Wenn du darauf klickst, siehst du alle bereits installierte Themes. Das sind am Anfang die Standard-Themes. Möchtest du ein anderes klicke auf „hinzufügen“.

Ab hier scheiden sich dann die Wege.

Ist dein Theme auf wordpress.org – kannst du hier einfach in das Feld „Themes suchen“ den Namen deines Themes eingeben. Selbstverständlich kannst du auch hier stöbern. 🙂 Hast du das passende Theme gefunden, kannst du es einfach installieren. Nachdem Installieren musst du das Theme noch aktivieren. Fertig.

Findest du dein Theme nicht musst du es dir vorher von der Webseite auf deinen PC herunterladen. Diese Möglichkeit hast du auch auf wordpress.com.  Neben dem Titel findest du den Button „Theme hochladen“ – hier kannst du die vorher herunterladene Datei angeben. Nachdem es hochgeladen ist, musst du auch hier das Theme noch aktivieren.

9. Wichtige Seiten im Blog erstellen

Dein Blog ist nun schon (fast) fertig. Du bist kurz davor mit deinem ersten Blogbeitrag anfangen zu können.  Doch zuerst musst du noch die wichtigsten Seiten anlegen. Die da wären:

  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
    Wie du diese erstellst, erkläre ich dir in einem weiteren Beitrag. (folgt) Auch wenn so eine Datenschutzerklärung nervig ist, ist sie unheimlich wichtig!

Dabei musst du darauf achten, dss du SEITEN anlegst. Der Unterschied zwischen Seiten und Beiträgen bei WordPress ist relativ einfach: Beiträge sind alle Postings, die du im Laufe der Zeit schreibst: News, Ratgeber, Tipps, Infos. Seiten dagegen sind Postings, die du immer für dein Blog brauchst: Impressum, Kontaktformular, „über mich“-Seite.

10. Kateogriestruktur vorgeben

Aber jetzt geht es ans Blogbeträge schreiben! Ok fast :). Nachdem du dir schon Gedanken über deine ersten fünfzig Texte gemacht hast. Hast du doch, oder? Schau sie dir noch einmal an. Du brauchst noch eine Gliederung für die Blogbeiträge. Ein paar Kategorien. Diese müssen nicht alle angelegt werden. Doch solltest du dir schon einmal darüber Gedanken machen, welche Kategorien du in den nächsten Tagen brauchst.

Diese legst du unter „Kategorien“ (findest du im Backend – in der Sidebar – unterhalb „alle Beiträge“) an. Dabei gibst du einen kurzen Namen an. Möchtest du jetzt schon deine „Rosen“ und „Tulpen“ unterhalb der Kategorie „Blumen“ anlegen, legst du zuerst die Blumenkategorie an. Die Rosen und Tulpen bekommen dann als übergeordnete Kategorie die Blumen. Falls du möchtest, kannst du eine kurze Beschreibun zu der Kategorie schreiben. Die meisten Themes zeigen diesen Satz vor den Beiträgen an.  Noch auf „neue Kategorie erstellen“ klicken – und du bist fertig!

11. Blogbeiträge schreiben

Jetzt endlich darfst du! Schreibe deinen ersten Blogbeitrag.

Wobei… bevor du ihn schreibst, hast du schon geschaut, was die Keywordrecherche dazu sagt? Welche Keywords werden in dem Bereich überhaupt gesucht? Welche Konkurrenz hast du? … und, und, und… wie du erfolgereiche Blogbeiträge schreibst, habe ich dir hier erklärt.

Endlich! Jetzt geht das Geld verdienen los!

Ähm – nein. Sorry, wenn ich dich da gleich etwas bremsen muss. Wie ich auch schon in meinem Beitrag „Mit dem Blog Geld verdienen“ geschrieben habe, geht es leider nicht so einfach, wie es sich die Meisten vorstellen. Wenn du wirklich Geld verdienen willst brauchst du noch einiges an Zeit, Fleiß und Nerven. Wie du dafür sorgen kannst, dass es schneller geht, kannst du hier lesen.

 

 

Über Birgit Lorz

Birgit Lorz (geboren 1969), Mutter von 4 Kindern, ist seit 2001 als Online Marketing Manager im WWW unterwegs. Durch Ihren Werdegang liegen ihr gerade Themen rund um Seo, Selbstständigkeit und Vereinbarkeit von Familie und Beruf am Herzen.

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