Dein Blog sieht super aus?
Du schreibst mit Herzblut?
Aber irgendwie… passiert da einfach nichts?
Kaum Besucher.
Kaum Reaktionen.
Kaum Motivation weiterzumachen.
Ich kenn das.
Hatte ich auch. Ich hab geschrieben, geplant, gefeilt – und trotzdem fühlte es sich an, als würde ich gegen eine unsichtbare Wand bloggen.
Bis ich verstanden habe, dass es nicht am Thema lag.
Nicht an mir.
Sondern an ein paar klassischen Fehlern, die fast alle Blogger:innen irgendwann machen.
Und die gute Nachricht?
Du kannst das ändern.
Schneller als du denkst – wenn du weißt, woran’s liegt.
Also schnapp dir ’nen Kaffee (oder einen Keks) und lass uns gemeinsam auf Fehlersuche gehen.
Danach weißt du, worauf es wirklich ankommt – und wie dein Blog wieder sichtbar wird.

Inhaltsverzeichnis
1. Du bloggst ohne Strategie – einfach drauflos
Ich sehe das immer wieder – vor allem bei neuen Blogger:innen: Die Ideen sprudeln, die Lust aufs Schreiben ist groß, also wird einfach drauflosgetippt.
Ein Artikel über deine Katze, einer über den Hausbau, dann noch einer zum Lieblingshobby. Hauptsache raus damit!
Die Zahl der Blogartikel wächst – doch die der Leser? Oft leider nicht.
Warum? Weil deine Leser vielleicht einen passenden Artikel über Google finden – aber danach wieder verschwinden. Der Rest deines Blogs interessiert sie schlicht nicht, weil er thematisch ganz woanders unterwegs ist.
Was viele unterschätzen:
Ein Sammelsurium an Themen wirkt heute mehr verwirrend als vielseitig – sowohl für Leser als auch für Google.
Suchmaschinen (und echte Menschen!) lieben klare Strukturen: Wer bin ich? Für wen schreibe ich? Was erwartet mich hier?
Mein Rat:
Überlege dir vor dem ersten oder nächsten Artikel, welche Themen dein Blog abdecken soll – und bleib konsequent dabei.
Falls du mehrere ganz unterschiedliche Interessen hast: Starte lieber mehrere Blogs, statt alles auf einem zu vermischen.
Ja, das wächst langsamer. Aber dafür baust du Vertrauen, Wiedererkennbarkeit und Reichweite auf – in einem konkreten Themenumfeld.
Persönliches Beispiel:
Genau so mache ich das auch:
Neben meinem FIBB (also diesem Blog hier) schreibe ich auf kleopas.de über mein Lieblingshobby: Brettspiele & Co.
Zwei ganz unterschiedliche Themen, zwei ganz unterschiedliche Zielgruppen – also auch zwei getrennte Blogs.
2. Du ignorierst SEO – und wirst nicht gefunden
„Die Leser werden mich schon finden!“
Diesen Satz höre ich oft – und leider stimmt er heute nicht mehr. Wer einfach nur drauflosschreibt, ohne an Suchmaschinen zu denken, verschenkt jede Menge Potenzial.
Denn: Niemand kann deine großartigen Inhalte lesen, wenn sie niemand findet.
Du hast im Grunde nur zwei Wege, um Reichweite aufzubauen:
- SEO – also Suchmaschinenoptimierung
- Social Media – also Sichtbarkeit über Plattformen wie Instagram, Facebook, Pinterest & Co.
Beides kann funktionieren – aber nur, wenn du es konsequent betreibst.
Was viele unterschätzen:
Social Media bringt dir zwar schnell Besucher – aber oft nur kurzzeitig.
Ein Beitrag rauscht durch den Feed, bekommt ein paar Klicks – und verschwindet dann im digitalen Nirwana.
SEO hingegen wirkt langfristig:
Ein gut optimierter Blogartikel bringt dir immer wieder neue Leser, Monat für Monat – und das ganz automatisch.
Viele schrecken vor SEO zurück, weil es kompliziert klingt. Dabei ist der Einstieg viel einfacher, als du denkst – wenn du weißt, wo du ansetzen musst:
z. B. mit einer Keyword-Recherche, einer gut strukturierten Überschrift, einer klaren Seitenstruktur und einer durchdachten Meta-Beschreibung.
Mein Rat:
Lass SEO nicht links liegen. Du musst nicht gleich Profi werden – aber ein Grundverständnis für Suchmaschinen hilft dir enorm.
Schon kleine Maßnahmen können große Wirkung haben. Fang an mit:
- einer einfachen Keyword-Recherche (z. B. über Google-Suggest oder Ubersuggest)
- sprechenden URLs
- sinnvollen Zwischenüberschriften
- und interner Verlinkung zu ähnlichen Beiträgen.
Du musst nicht perfekt sein – aber sichtbar.
Persönliches Beispiel:
Meine Monatsrückblicke teile ich regelmäßig auf Facebook & Co. – und erziele damit rund 50 bis 100 Besucher pro Artikel. Danach verschwinden diese Beiträge wieder im digitalen Nirwana. Was für Monatsrückblicke auch völlig okay ist.
Die Besucherzahlen meines letzten Monatsrückblick:

Ganz anders sieht es bei suchmaschinenoptimierten Artikeln aus:
Diese bringen mir zwischen 100 und 1000 Besucher – jeden Monat!
Völlig unabhängig davon, ob ich gerade Zeit habe oder nicht. Sie arbeiten still im Hintergrund – und genau das ist die wahre Stärke von SEO.
Die Besucherzahlen eines meiner suchmaschinenoptimierten Blogartikel auf Kleopas.de:

Natürlich hängt der Erfolg stark vom Thema und vom Suchvolumen ab – aber genau deshalb lohnt sich eine gute Keyword-Recherche vorab (siehe Punkt 2). Wer weiß, wonach gesucht wird, kann gezielt Inhalte dafür erstellen – und langfristig profitieren.
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3. Deine Inhalte sind langweilig oder zu oberflächlich
Früher reichte es, einen kurzen Text mit ein paar Keywords zu füllen – und geduldig auf Google zu warten. Innerhalb weniger Wochen war man oft auf Seite 1 sichtbar. Diese Zeiten sind zum Glück vorbei.
Ein Text voller Floskeln, oberflächlichem Blabla und wertlosem Geplänkel überzeugt weder Google noch deine Leser:innen. Sie sind schneller weg, als sie gekommen sind – ganz egal, ob sie von Social Media, einer Newsletter-Mail oder Google zu dir gekommen sind.
Was viele unterschätzen:
Wirklich überzeugender Content passierten heute – vor allem in gesättigten Nischen – nur mit echtem Mehrwert, Tiefe und Haltung. Wenn dein Artikel kein klares Ziel hat, wirkt er beliebig. Wenn er nicht informiert, unterhält oder ein Problem löst, fehlt der Grund zum Weiterlesen.
Mein Rat:
Bevor du schreibst, kläre zwei wichtige Dinge:
- Was soll dein Artikel bei deinen Leser:innen bewirken?
- Wissen?
- Problem gelöst?
- Unterhaltung oder Motivation?
- Ablenkung, Inspiration, ein kurzes Eintauchen in eine andere Welt?
- Was soll dein Artikel für dich bewirken?
- Newsletter-Abos generieren?
- Coaching-Kunden gewinnen?
- Backlinks bekommen?
- Leads, Feedback oder Sichtbarkeit aufbauen?
Wenn du für beide Seiten – Leserschaft und eigene Ziele – einen klaren Mehrwert formulierst, kannst du daraus einen echten, lesenswerten Artikel mit Substanz entwickeln.
Persönliches Beispiel:
Meine ersten Blogartikel – und das ist jetzt wirklich über 20 Jahre her – waren ehrlich gesagt auch nicht besonders gut. Meist kurz, oberflächlich, und vor allem mit einem Ziel: möglichst schnell bei Google auf Seite 1 landen. Inhaltlicher Mehrwert? Eher Nebensache.
Die meisten dieser Texte habe ich irgendwann gelöscht (was vielleicht auch besser so ist).
Aber ein paar ganz alte, nicht ganz so toll überarbeitete Blogartikel gibt es tatsächlich noch hier auf meinem Blog.
Wenn du mutig bist – ich zeig dir gern einen davon. Geschrieben habe ich ihn 2009 und 2021 habe ich wohl mal versucht, zu retten, was zu retten ist.
Mach dich aber gefasst … das war eine andere Zeit!
Einen Artikel habe ich sogar noch über archive.org gefunden. Geschrieben habe ich ihn im Jahr 2009 – und war damals richtig stolz auf dieses Werk.

Heute schmunzle ich beim Lesen – aber genau das zeigt: Man wächst mit jedem Artikel. Und Qualität ist ein Prozess.
4. Du veröffentlichst zu unregelmäßig
Bloggen ist wie Kochen.
Mit jedem neuen Gericht, mit jeder Prise Erfahrung, mit jeder Zutat wächst dein Können. Deine Texte werden besser gewürzt, deine Inhalte vielfältiger – und dein gesamtes Blog-Menü wird für deine Leser:innen immer leckerer.
Aber: Wenn du nur einmal im Monat „Spaghetti mit Tomatensoße“ kochst – und sonst nur Brotzeit machst – wird das auf Dauer eintönig.
Genauso ist es beim Bloggen: Ohne Routine, ohne Regelmäßigkeit, ohne Entwicklung wirst du dich (und dein Blog) nur schwer weiterentwickeln.
Was viele unterschätzen:
Viele Blogger posten „wenn sie Zeit haben“ – also alle paar Wochen oder sogar Monate. Doch so baust du keine Erwartungshaltung bei deinen Lesern auf.
Auch Google merkt schnell, wenn dein Blog verwaist. Die Folge: Weniger Sichtbarkeit, weniger Vertrauen, weniger Rückkehrer.
„Regelmäßig“ heißt nicht: jeden Tag. –
Aber eben auch nicht: einmal im Quartal.
Mein Rat:
Versuche, einen klaren Veröffentlichungsrhythmus zu finden – und diesen beizubehalten.
- Optimal: 1 Artikel pro Woche
- Realistisch für viele: 2 Artikel pro Monat
Und mein Lieblings-Tipp für die richtige Mischung: Schreibe einen suchmaschinenoptimierten Artikel und einen persönlichen Artikel im Monat.
Warum?
- SEO-Artikel holen neue Leser:innen über Google auf deinen Blog
- Persönliche Artikel zeigen deine Haltung, Persönlichkeit & Kompetenz
Erst das Zusammenspiel beider macht deinen Blog wirklich stark – fachlich und menschlich.
Persönliches Beispiel:
Am Anfang meiner „Bloggerkarriere“ habe ich einfach drauflos geschrieben – täglich einen neuen Blogartikel.
Qualität? Struktur? Bilder? Mehrwert? – Nebensache!
Hauptsache: Text raus, Blog gefüllt, Haken dran.
Aber nach ein paar Wochen kam die Ernüchterung:
Langweilige Artikel = langweilige Arbeit.
Ich verlor die Lust, wurde nachlässig – und plötzlich passierte: nichts mehr.
Mein FIBB-Blog stand kurz vor dem Einschlafen.
Zum Glück habe ich irgendwann die Kurve gekriegt.
Wie?
Ich habe mir realistische Ziele gesetzt, nur noch über Themen geschrieben, die mir wirklich Spaß machen – und vorallem
Ich habe mir feste Blog-Zeiten eingerichtet.
Diese klare Struktur hat mir enorm geholfen, wieder mit Freude und Regelmäßigkeit zu bloggen.
Genau das ist heute auch ein zentraler Bestandteil von Blog-Craft:
Verbindlichkeit – aber mit Leichtigkeit. Und ohne Druck.
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5. Du gibst zu früh auf – wie 95 % aller Blogger
Fünf oder zehn Blogartikel geschrieben, eine hübsche Startseite gebaut … und dann?
Funkstille.
Was glaubst du, wie viele Blogger:innen in der Anfangszeit wieder aufgeben?
Ich sag’s dir:
Etwa 95 % – und zwar innerhalb der ersten drei Monate.
Wahnsinn, oder?
Und das, obwohl Bloggen anfangs so viel Spaß macht.
Obwohl man sich so viel davon verspricht – mehr Sichtbarkeit, echte Reichweite, vielleicht sogar erste Kunden.
Was viele unterschätzen:
Ein Blog wächst nicht über Nacht.
Es kann gut und gern 6 bis 12 Monate dauern, bis sich erste nennenswerte Besucherzahlen einstellen – je nach Thema, Aufwand und Kontinuität auch länger.
Das ist eine lange Zeit, in der man oft das Gefühl hat, allein vor sich hinzuschreiben, ohne Resonanz, ohne sichtbaren Erfolg.
Kein Wunder, dass so viele irgendwann frustriert aufgeben.
Aber gerade in dieser Phase entsteht das, was am Ende den Unterschied macht:
Dranbleiben. Routinen. Substanz. Sichtbarkeit.
Mein Rat:
Nimm dir von Anfang an einen realistischen Zeithorizont:
Plane mindestens 6–12 Monate ein, um mit deinem Blog Fuß zu fassen.
Mach dir bewusst: Es wird anstrengend – aber es wird sich lohnen.
Setz dir kleine, erreichbare Ziele.
Hol dir Unterstützung. Und such dir Gleichgesinnte, mit denen du dich austauschen kannst – denn Bloggen ist kein Einsiedlerprojekt.
Persönliches Beispiel:
Ich kenne das Gefühl nur zu gut.
Auch bei mir war es anfangs so: Ich war motiviert, habe Artikel geschrieben, Ideen gehabt – doch irgendwann wurde es zäh.
Kaum Feedback. Wenig Leser. Null Wachstum.
Fast wäre mein Blog FIBB eingeschlafen.
Aber dann habe ich mir realistische Ziele gesetzt, nur noch über das gebloggt, was mir wirklich Spaß macht – und mir feste Blog-Zeiten eingeräumt.
Genau so, wie wir es heute in Blog-Craft machen.
Und genau deshalb gibt’s Blog-Craft:
Weil ich weiß, wie schwer diese Anfangszeit ist.
Blog-Craft begleitet dich genau durch diese Phase: mit Klarheit, Struktur, Motivation und einer Community, die mitzieht.
Mach Schluss mit Blog-Frust. Starte mit Blog-Craft.
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6. Du bloggst für Google – und nicht für deine Leser
Weiter oben haben wir schon besprochen, was passiert, wenn du SEO komplett ignorierst: meistens nichts.
Aber es geht auch in die andere Richtung schief – und zwar dann, wenn du nur noch für Google schreibst.
„SEO-Blogger“ nennt man sie manchmal: Menschen, die Artikel veröffentlichen, die perfekt auf Rankings optimiert sind – aber so künstlich und leblos, dass man sie kaum zu Ende lesen will.
WDF*IDF-Analysen, Keyword-Dichte-Berechnungen, strukturierte Inhalts-Matrizen: alles exakt durchgeplant.
Jedes Keyword sitzt an seinem Platz. Und doch fehlt etwas: die Persönlichkeit.
Noch häufiger sehe ich das bei Blog-Neulingen (nicht böse gemeint – jede:r fängt mal an), die sich an solchen SEO-Vorbildern orientieren.
Sie bauen ihre Texte exakt nach Schema F:
- Keyword viermal in die Zwischenüberschriften
- zweimal im ersten Absatz
- mindestens 1000 Wörter
- eine Aufzählung am Ende
- usw.
Was viele unterschätzen:
Das ist technisch betrachtet sogar ziemlich solide.
Solche Artikel können gut ranken – keine Frage.
Aber: Sie berühren nicht.
Sie binden keine Leser:innen.
Sie bauen kein Vertrauen auf.
Und genau das ist heute entscheidend – gerade, wenn du langfristig sichtbar sein und Produkte, Angebote oder Services anbieten willst.
Denn:
Google bringt die Menschen zu deinem Text – aber du bringst sie zum Bleiben.
SEO liefert den Eintritt – deine Persönlichkeit entscheidet, ob sie bleiben.
Mein Rat:
Nutze SEO als Werkzeug – nicht als Ziel.
Optimiere deine Artikel so, dass sie auffindbar sind, aber schreibe sie für echte Menschen.
- Zeig dich.
- Teil deine Erfahrungen.
- Bau echte Beispiele, persönliche Sätze, vielleicht sogar Humor oder Haltung ein.
- Schreibe nicht nur „über ein Thema“, sondern aus deiner Perspektive.
Auch KIs wie ChatGPT können dir bei der Struktur helfen – aber der entscheidende Unterschied bist du.
Deine Stimme, deine Meinung, dein Blick auf die Welt.
Denn genau das suchen Leser – keine seelenlose SEO-Textfabrik.
Persönliches Beispiel:
Ich liebe SEO – wirklich!
Ich arbeite regelmäßig mit Keywords, optimiere meine Texte und freue mich, wenn Google mich mag.
Aber ich habe gelernt, dass meine besten Artikel nicht die mit der perfekten Keyword-Dichte sind – sondern die, in denen ich etwas von mir zeige.
Meine Erfahrungen, meine Haltung, manchmal auch meine Zweifel.
Und ja, manchmal auch ein kleiner Witz oder eine Erinnerung.
Diese Artikel bringen nicht nur Klicks – sie bringen Verbindung.
Hier zwei dieser Blogartikel:
7. Du hast keine Schreibstimme
Hast du schon mal ChatGPT nach einer Antwort gefragt?
Die kommt meist schnell. Oft korrekt (Achtung: nicht immer!).
Aber leider auch oft: ziemlich unsexy.
Woran das liegt?
ChatGPT kennt zwar Tonalität – aber keine Persönlichkeit.
Keinen Stil. Kein echtes Gefühl für Humor oder Ecken und Kanten.
Zumindest nicht ohne Anleitung.
Und ganz ehrlich?
So klingen viele Blogartikel von Anfängern.
Sorry für den Vergleich – aber ich weiß, wovon ich spreche.
Denn viele dieser Texte sind sachlich richtig, gut strukturiert, enthalten hilfreiche Infos – aber sie fühlen sich leer an.
Ohne Seele.
Ohne Wiedererkennungswert.
Ohne Schreibstimme.
Was viele unterschätzen:
Schreibstil ist keine Frage von Talent – sondern von Übung.
Deine Schreibstimme entsteht nicht von heute auf morgen.
Aber sie sollte sich entwickeln dürfen.
Denn genau sie macht deinen Blog unverwechselbar.
In einer Zeit, in der tausende Blogartikel zu ähnlichen Themen veröffentlicht werden, ist es dein Stil, deine Haltung, dein Tonfall, der deine Leser:innen bindet.
Ohne eigene Stimme bleiben deine Texte austauschbar – egal wie gut die Fakten sind.
Mein Rat:
Fang ruhig sachlich an – aber spiel mit Sprache.
Teste, wie du dich ausdrückst, wenn du nicht „offiziell“ schreiben musst.
- Sprich wie mit einer Freundin beim Kaffee.
- Oder wie beim Erzählen einer Geschichte.
- Oder auch mal wie jemand, der sich über etwas köstlich aufregt.
Die Schreibstimme ist nicht das, was du einmal festlegst – sondern das, was mit dir wächst.
Lies deine Texte laut – klingen sie nach dir?
Oder klingen sie nach Wikipedia?
Persönliches Beispiel:
Auch bei mir hat das gedauert.
Meine ersten Blogtexte waren brav, ordentlich, korrekt – aber auch etwas … nun ja: belanglos.
Heute?
Ich habe meine Stimme gefunden.
So klingt sie:
- kurze Sätze,
- gerne mit einem Hauch schwarzem Humor,
- so wenig Fachbegriffe wie möglich (bitte keine Buzzwords-Bingo!),
- dafür verständlich, alltagsnah und mit einem Augenzwinkern.
- Und ja, wenn’s passt, auch mal ein Vergleich mit Nudeln, Brettspielen oder Gartenarbeit.
Diese Stimme zieht sich durch meine Texte – nicht laut, nicht aufdringlich, aber echt.
Und das merken die Leser.
Denn sie bleiben. Kommentieren. Abonnieren.
Oder schreiben mir eine Mail mit: „Ich hab mich total wiedererkannt.“
Genau das ist die Magie deiner Schreibstimme.
Und sie ist Gold wert.
Und genau deshalb gibt’s Blog-Craft:
Weil ich weiß, wie schwer es ist diese Schreibstimme zu finden.
Blog-Craft begleitet dich genau durch diese Phase: mit Klarheit, Struktur, Motivation und einer Community, die mitzieht.
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Pingback: KW31/2025: Alle TCS-Blogartikel - The Content Society
Hallo Birgit, deine Überschrift hat mich neugierig gemacht und für meine Verhältnisse habe ich echt viel auch vom Text gelesen. Danke fürs zusammentragen, ich denke einige Dinge mache ich schon richtig. An der Sache mit der Regelmäßigkeit gilt es jetzt arbeiten – ich denke VIB von Judith wird da eine enorme Hilfe sein! Bei dir schaue ich bestimmt mal wieder vorbei. Beste Grüße aus Aurich, Antonia
Liebe Birgit,
Danke für diesen Beitrag – besonders der Hinweis, dass gute Inhalte wachsen dürfen, hat mich angesprochen.
Ich erinnere mich täglich daran, dass auch Online-Präsenz ihre Zeit braucht. Bei anderen bin ich geduldig, nur bei mir selbst oft nicht. Deine Worte entlasten – und motivieren zugleich.
VG
Anja
Hallo Birgit,
Interessanter Beitrag. Ich merke ich mach schon so einiges richtig, mach Ideensparring mit Chattie und schreib dann tatsächlich wie mir der Schnabel gewachsen ist.
Chatties Formulierungen und dreiwort Sätze sind mir zu glatt, zu perfekt.
Dieses SEO hab ich noch nicht ganz durchblickt, auch da lasse ich mir teilweise von Chattie helfen, ich lerne noch.
Lieben Gruß
Antonia vom Café Ruhepol