Wie oft bloggen?

Wie oft bloggen? steht auf einem grünen Balken. Im Hintergrund ist ein Bild von einer Frau zu sehen, die auf einer Wiese sitzt.

Wie oft solltest du bloggen?
Kurz gesagt: So oft, wie du es dauerhaft schaffst – optimalerweise einmal pro Woche oder mindestens zweimal im Monat.

„Möglichst oft“ klingt zwar gut, hilft dir aber im Alltag wenig weiter. Denn ich kenne das selbst nur zu gut: Ich habe drei Blogs – diesen hier, einen Brettspiele-Blog und einen rund um meine Hundezucht.

Theoretisch könnte ich jetzt sagen: Je mehr, desto besser.
Praktisch sieht es aber anders aus.

Denn nach über 20 Jahren Bloggen weiß ich:
Die Häufigkeit spielt eine Rolle – aber entscheidend ist, dass du dranbleibst.

Ein Blog bringt dir nichts, wenn du drei Wochen Vollgas gibst und danach monatelang nichts mehr veröffentlichst.

Deshalb ist die bessere Frage nicht: Wie oft solltest du bloggen?
Sondern: Welche Frequenz passt zu deinem Leben – und hältst du auch wirklich durch?

Ich selbst versuche, jede Woche einen Beitrag zu veröffentlichen.
Manchmal klappt das nicht. Und das ist okay.

Lass uns das Ganze deshalb einmal von verschiedenen Seiten anschauen:

Wie häufig muss ich bloggen?

Das Gute an einem Blog ist: Er verzeiht es dir, wenn du mal ein paar Wochen nichts veröffentlichst. Du musst also nicht zwangsläufig jede Woche bloggen, um erfolgreich zu werden – zumindest dann nicht, wenn dein Blog schon eine gewisse Basis hat.

Wie häufig sollte ich als Anfänger bloggen?

Als Anfänger empfehle ich dir tatsächlich: ein Blogartikel pro Woche.

Wenn du mehr Zeit und Motivation hast, dann nutze diese Phase und schreibe dir Beiträge auf Vorrat. Genau das habe ich lange gemacht. Du kannst deine Artikel ganz einfach vorplanen (zum Beispiel mit WordPress) – und hast dann Luft, wenn Urlaub ansteht oder du krank bist.

Gerade am Anfang hilft dir eine gewisse Regelmäßigkeit dabei, dranzubleiben und schneller sichtbar zu werden.

Wie häufig sollte ich langfristig bloggen?

Langfristig solltest du mindestens 2–4 Mal im Monat bloggen – idealerweise einmal pro Woche, wenn es dein Alltag zulässt.

Ich blogge mittlerweile seit 2002. Da gab es weder WordPress noch war der Begriff „Bloggen“ wirklich verbreitet.

Natürlich sahen meine ersten Artikel ganz anders aus, und ich hätte damals nicht gedacht, dass ich knapp 25 Jahre später immer noch blogge. Aber eines war schon damals klar:

Bloggen ist ein Marathon – kein Sprint.

Deshalb ist es entscheidend, dass du einen Rhythmus findest, den du über Jahre hinweg durchhalten kannst. Urlaub oder Krankheit mal ausgenommen.

Übernimm dich nicht. Und bedenke: Dein Leben verändert sich.

Ich merke das heute ganz deutlich.
Aus einem Kind sind vier geworden, mein Mann ist krank, und – was mich sehr freut – ich habe inzwischen einige Stammkunden, die ebenfalls Zeit brauchen.

Da bleibt automatisch weniger Raum fürs Bloggen.

Trotzdem versuche ich, weiterhin jede Woche einen Beitrag zu veröffentlichen. Wenn nicht hier auf fibb.de, dann auf kleopas.de oder – in Form kürzerer Tagebucheinträge – auf vom-fehberg.de.

Wie lang sollte ein Blogbeitrag sein?

So lang wie nötig und so kurz wie möglich.
Oder konkreter: Die optimale Länge liegt meist zwischen 800 und 2.000 Wörtern, je nachdem, wie umfangreich dein Thema ist. Entscheidend ist nicht die Zahl, sondern: Hast du die Frage vollständig beantwortet? Ohne unnötiges Blabla?

Du willst trotzdem ein paar Richtwerte?

Bekommst du:

300–600 Wörter
Perfekt für kurze Statements, Meinungsartikel oder Updates.
➔ Schnell geschrieben, gut lesbar – aber meist wenig SEO-Potenzial.

800–1.200 Wörter
Der solide Standard für viele Blogartikel.
➔ Reicht oft aus, um ein (einfaches) Thema verständlich und strukturiert zu erklären.

1.500–2.500 Wörter
Ideal für ausführlichere Ratgeber oder Anleitungen.
➔ Gute Chancen auf Rankings, weil du Themen tiefer behandelst.

3.000–5.000 Wörter
Für wirklich umfassende Inhalte.
➔ Perfekt, wenn du ein Thema komplett abdecken willst und langfristig Traffic aufbauen möchtest.

über 5.000 Wörter (Cornerstone-Content)
Deine „Leuchtturmartikel“.
➔ Sehr ausführlich, stark für SEO und interne Verlinkung.

Ach, zwei hab ich noch:

über 1.800 Zeichen
➔ Ab dieser Länge kannst du deinen Blogbeitrag bei der VG Wort melden.
Hat dein Blogbeitrag 1500 Zugriffe im Jahr (Stand 2024/2025), bekommst du die Ausschüttung.

über 10.000 Zeichen
➔ Ab dieser Länge brauchst du nur noch die Hälfte der Besucherzahlen
Du erreichst die Ausschüttung bereits mit 750 Zugriffe im Jahr (Stand 2024/2025).

Ich selbst versuche immer über die 10.000 Zeichen zu kommen (außer bei persönlichen Blogartikel, wie beispielsweise Monatsrückblicken…. die schaffen die Zugriffszahlen sowieso nicht). Das ist einfacher als du denkst, wenn du deine Themen wirklich tiefgründig bearbeitest.

Wie viele Blogartikel im Monat schreiben?

Als Faustregel gilt: Starte mit etwa 4–5 Blogartikeln pro Monat – also ungefähr einem Beitrag pro Woche.

Gerade am Anfang hilft dir diese Frequenz, schneller Inhalte aufzubauen und bei Google sichtbar zu werden. Mit 4 Artikeln im Monat hast du nach einem Jahr bereits rund 50 veröffentlichte Beiträge – eine richtig solide Basis.

Wenn du mehr Zeit hast, kannst du auch phasenweise auf 6–8 Artikel pro Monat gehen und dir damit einen kleinen Puffer aufbauen. Das entspannt dich später enorm. Wobei ich dann meist die „übrigen“ Blogartikel vorplane. Dann wird regelmäßig etwas veröffentlicht, obwohl ich gerade nicht blogge. Das liebt Google – und deine Leser finden das auch toll!

Wichtig ist dabei nicht nur die Menge, sondern auch die Mischung deiner Inhalte. So bleibt dein Blog für dich und deine Leser interessant – und du deckst gleichzeitig verschiedene Ziele ab (SEO, Vertrauen, Persönlichkeit).

Ich selbst setze häufig auf diese Kombination:

1. Rund ums Business (ca. 20-30 %)
Zum Beispiel Einblicke hinter die Kulissen, Erfahrungen oder Testimonials.
➔ Baut Vertrauen auf und zeigt, wie du arbeitest.

2. Persönliche Blogartikel (ca. 20-30 %)
Zum Beispiel Monatsrückblicke oder Meinungsartikel.
➔ Macht dich nahbar und schafft eine Verbindung zu deinen Lesern.

3. Expertenartikel (ca. 30-40 %)
Dein stärkster Hebel für SEO.
➔ Hier beantwortest du konkrete Fragen und kannst gezielt Rankings aufbauen.

4. Trends & Inspiration (ca. 10 %)
Zum Beispiel Tools, Entwicklungen oder Eindrücke von Events.
➔ Hält deinen Blog aktuell und liefert Mehrwert.

Diese Mischung sorgt dafür, dass dein Blog nicht eintönig wird – und gleichzeitig strategisch funktioniert.

Wichtiger als jede Prozentzahl bleibt aber:
Bleib realistisch. 2 gute Artikel im Monat schlagen 8 halbherzige.

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